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Windows Live® Suchergebnisse CuxhavenEnzyklopädieartikel
Cuxhaven, Kreisstadt in Niedersachsen an der Nordsee, an der Mündung der Elbe in die Helgoländer Bucht gelegen. Für das Seeheilbad Cuxhaven spielen Kur- und Fremdenverkehr eine wichtige Rolle im Wirtschaftsleben. Als Hafenstadt gehört Cuxhaven zu den größten Fischereihäfen in Deutschland und ist Standort einer Hochseefischereiflotte. Der Fang wird auf dem Seefischmarkt verkauft oder in den Fisch verarbeitenden Betrieben vor Ort weiterverarbeitet. Daneben sind Werften, Löschanlagen und einige Betriebe der Schwerindustrie von wirtschaftlicher Bedeutung. In Cuxhaven befindet sich die Staatliche Seefahrtsschule und die Schiffsmeldestation für den Nord-Ostsee-Kanal und Hamburg. Fährverbindungen bestehen auf die Nordfriesischen Inseln, nach Helgoland und Brunsbüttel, wo Anfang 2005 das weltweit größte Windrad in Betrieb genommen wurde. Ursprünglich bestand die Siedlung lediglich aus einigen Gast-, Lotsen- und Kaufmannshäusern. Der Fischereihafen wurde ab 1890 ausgebaut. 1907 erhielt Cuxhaven Stadtrechte. Zu den bedeutendsten Bauwerken gehören das Schloss Ritzebüttel aus dem 14. Jahrhundert und der „Alte-Liebe”-Kai. Mehrere der Inseln, die in der Elbemündung liegen, kann man bei Ebbe von Cuxhaven aus zu Fuß erreichen. Auf einer befindet sich der Friedhof der Namenlosen, auf dem unbekannte Soldaten beigesetzt wurden. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 52 600.
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