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    Charles Bronson, geboren als Charles Dennis Buchinsky (* 3. November 1921 in Ehrenfeld, Pennsylvania; † 30. August 2003 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

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    Sonntag, 26. Oktober 2008: 17.00: MGM Kalter Hauch Thriller, USA, 1972, 96 min, FSK 16: Dienstag, 28. Oktober 2008: 22.20: Premiere Start Der Mann ohne Gnade

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Charles Bronson

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Charles BronsonCharles Bronson

Charles Bronson, eigentlich Charles Buchinsky, (1920-2003), amerikanischer Filmschauspieler. Ein Höhepunkt seiner Karriere war die Darstellung des namenlosen, wortkargen Rächers in Sergio Leones berühmtem Italowestern C’era una volta il West (1968; Spiel mir das Lied vom Tod).

Bronson wurde am 3. November 1920 als Sohn litauischer Einwanderer in Ehrenfeld (Pennsylvania) geboren. Nach Beendigung der High School verdiente er als Boxer und Bergarbeiter seinen Lebensunterhalt. Bei der US Air Force nahm er im Pazifik am 2. Weltkrieg teil. Nach dem Krieg absolvierte er ein Kunststudium in Philadelphia und arbeitete nebenbei als Bühnenbildner, ehe er sich der Schauspielerei widmete und Ende der vierziger Jahre nach Hollywood kam. Sein Leinwanddebüt hatte er in Henry Hathaways Komödie You’re in the Navy Now (1951; Zur Marine eingezogen). In der Folge war er häufig als Strafgefangener, Krimineller und Cowboy zu sehen und wurde auf das Rollenfach des harten Draufgängers festgelegt. Ende der fünfziger Jahre erlangte er größere Popularität durch die Hauptrolle in der TV-Serie Man with a Camera (1958-1960), in der er den unkonventionellen Fotoreporter Mike Kovac verkörperte.

Bronsons Durchbruch erfolgte Anfang der sechziger Jahre, als er an der Seite von Yul Brynner und Steve McQueen eine Hauptrolle in John Sturges’ Western The Magnifient Seven (1960; Die glorreichen Sieben) bekam, eine Adaption von Akira Kurosawas Shichinin no Samurai (1954; Die sieben Samurai). Es folgten u. a. der Abenteuerfilm The Great Escape (1963; Gesprengte Ketten), Sydney Pollacks Melodram This Property Is Condemned (1966; Dieses Mädchen ist für alle) und Robert Aldrichs Kriegsfilm The Dirty Dozen (1967; Das dreckige Dutzend). Eine seiner bekanntesten Rollen hatte Bronson in Sergio Leones legendärem Italowestern C’era una volta il West (1968; Spiel mir das Lied vom Tod, Musik Ennio Morricone) als geheimnisvoller fremder, genannt „Mundharmonika”, der den grausamen Tod seines Vaters rächt, an der Seite von Henry Fonda, Claudia Cardinale und Jason Robards. Prägnante Darstellungen bot er Anfang der siebziger Jahre in weiteren europäischen Produktionen wie De la part des copains (1970; Kalter Schweiß) oder Soleil rouge (1971; Rivalen unter roter Sonne), ehe er nach Hollywood zurückkehrte. Anfang der siebziger Jahre zählte Bronson zu den populärsten und bestbezahlten Schauspielern der Welt, 1971 wurde er mit einem Golden Globe ausgezeichnet.

In der Rolle eines Straßenkämpfers in Walter Hills Hard Times (1975; Ein stahlharter Mann) konnte er in gewohnter Manier seine starke Physis und sein von Understatement geprägtes Spiel einsetzen. Mit den gewalttätigen Actionfilmen der umstrittenen Death-Wish-Reihe legte er sich in der Folge endgültig auf das Image des Selbstjustiz übenden, knallharten Rächers fest: Death Wish (1974; Ein Mann sieht rot), Death Wish II (1981; Death Wish II – Der Mann ohne Gnade), Death Wish 3 (1985; Death Wish 3; Der Rächer von New York), Death Wish 4: The Crackdown (1987; Death Wish 4 – Das Weiße im Auge) und Death Wish V: The Face of Death (1993; Death Wish V). In einer Reihe von Filmen stand Bronson zusammen mit seiner Ehefrau Jill Ireland (1936-1990) vor der Kamera, z. B. in Love and Bullets (1978; Ein Mann räumt auf) und Caboblanco (1979; Cabo Blanco). Seinen letzten Filmauftritt hatte er als Kriminalinspektor in der amerikanischen TV-Produktion Familiy of Cops III (1999). Bronson, der in seiner 50-jährigen Leinwandkarriere in fast 100 Filmen mitwirkte, starb nach mehrjährigem Alzheimerleiden am 30. August 2003 in Los Angeles (Kalifornien).

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