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    Kirk Douglas (* 9. Dezember 1916 in Amsterdam, NY; ursprünglich Issur Danielowitsch Demsky rus.: Иссур Данилович Демский) ist ein US-amerikanischer ...

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Kirk Douglas

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Kirk DouglasKirk Douglas

Kirk Douglas, eigentlich Issur Danielowitsch Demskij, (*1916), amerikanischer Filmschauspieler russischer Herkunft. Im Rollenfach des entschlossenen Draufgängers wurde er in den fünfziger Jahren ein Star des Hollywoodkinos.

Douglas wurde am 9. Dezember 1916 als Sohn russischer Einwanderer in Amsterdam (Bundesstaat New York) geboren. Er besuchte die Saint Lawrence University, ehe er an der American Academy of Dramatic Arts Schauspielunterricht erhielt. Seinen ersten Broadwayauftritt hatte er 1941. Im Film trat er erstmals als trinkender Ehemann in Lewis Milestones The Strange Love of Martha Ivers (1946; Die seltsame Liebe der Martha Ivers) auf. 1947 stand er zusammen mit Robert Mitchum in Jacques Tourneurs Noir-Klassiker Out of the Past (Goldenes Gift) vor der Kamera.

Seither spielte er als Charakterdarsteller in über 70 Filmen. Entschlossenen und unnachgiebigen Ehrgeiz verkörperte er als Boxer in Champion (1949; Zwischen Frauen und Seilen) einen skrupellosen Journalisten in Ace in the Hole (1951; Reporter des Satans) und einen machtbesessenen Filmproduzenten in The Bad and the Beautiful (1952; Die Stadt der Illusionen). Mit gleicher Kraft stellte er Individualisten dar, die gegen eine gleichgültige oder gewalttätige Gesellschaft ankämpfen, etwa in dem Spätwestern Lonely Are the Brave (1961; Einsam sind die Tapferen). In vielen weiteren Filmen verkörperte er Typen, die sich durch enorme Kraft und Entschlossenheit auszeichnen: in Howard Hawks’ Western The Big Sky (1952; Das Geheimnis der Indianerin), als Dempsey Rae in King Vidors so genanntem „Stacheldraht”-Western Man Without a Star (1955; Mit stahlharter Faust), als exzentrischer Maler in Lust for Life (1956; Vincent van Gogh – ein Leben für die Leidenschaft), als Doc Holiday an der Seite von Burt Lancaster in John Sturges’ Western Gunfight at the O. K. Corral (1957; Zwei rechnen ab), als Colonel Dax in Stanley Kubricks Kriegsfilm Paths of Glory (1957; Wege zum Ruhm), als Anführer eines Sklavenaufstands in dem Historienfilm Spartacus (1960; Regie: Stanley Kubrick) sowie in Seven Days in May (1964; Sieben Tage im Mai) und The Brotherhood (1968; Auftrag Mord).

Zweimal führte Douglas selbst Regie: in dem Abenteuerfilm Scalawag (1973) und dem Western Posse (1975; Männer des Gesetzes). 1986 stand er noch einmal mit Burt Lancaster vor der Kamera, in Tough Guys (Archie und Harry – sie können’s nicht lassen), in dem die beiden eine selbstironische Darstellung zweier alternder Hollywoodstars geben. Auch nach einem Flugzeugabsturz und einem 1998 erlittenen Schlaganfall kehrte er vor die Kamera zurück, in der Kriminalkomödie Diamonds (1999; Diamonds) brillierte er zusammen mit Lauren Bacall. Von seiner Erkrankung gezeichnet, agierte er in Fred Schepisis It Runs in the Family (2003; Es bleibt in der Familie) erstmals gemeinsam mit seinem Sohn Michael Douglas vor der Kamera. Darüber hinaus veröffentlichte er die beiden Romane Dance With the Devil (1988) und The Secret (1992) sowie die Memoirenbände The Ragman’s Son (1988; Wege zum Ruhm, Erinnerungen) und My Stroke of Luck (2002; Ein Fall von Glück. Mein neues Leben nach dem Schlaganfall). Bei den Filmfestspielen von Berlin 2001 wurde Kirk Douglas mit einem Goldenen Bären für sein Lebenswerk geehrt.

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