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    Sidney Lumet (born June 25, 1924) is an Academy Award-receiving American film director, with over 50 films to his name, including the critically acclaimed 12 Angry Men (1957 ...

  • Sidney Lumet

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    Sidney Lumet (* 25. Juni 1924 in Philadelphia, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Filmregisseur.

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Sidney Lumet

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Sidney Lumet: FilmeSidney Lumet: Filme

Sidney Lumet (*1924), amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Zu seinen herausragenden Arbeiten gehören 12 Angry Men (1957; Die zwölf Geschworenen), Serpico (1973; Serpico) und Dog Day Afternoon (1975; Hundstage).

Lumet wurde am 25. Juni 1924 als Sohn eines Schauspielerehepaars in Philadelphia (Pennsylvania) geboren. Nachdem er bereits im Alter von fünf Jahren beim Yiddish Art Theatre auf der Bühne gestanden hatte, setzte er seine Karriere als Kinderdarsteller am Broadway fort, u. a. spielte er in dem Stück Dead End. Von 1942 bis 1945 nahm er in Indien und Birma (heute Myanmar) als Radarexperte am 2. Weltkrieg teil. Später studierte er an der Columbia Universität Theaterwissenschaften, besuchte Lee Strasbergs Actors’ Studio und wurde Darsteller in Fernsehspielen. Bereits sein Debüt als Spielfilmregisseur, der straff inszenierte Gerichtsthriller 12 Angry Men (1957; Die zwölf Geschworenen, Hauptdarsteller und Produzent Henry Fonda), der mit kleinem Budget in 19 Tagen gedreht wurde, erreichte ein großes Publikum und brachte Lumet zwei Oscar-Nominierungen ein.

Lumet stellte sein Regietalent vornehmlich in weiteren Filmen mit juristischer Problematik und Literaturverfilmungen unter Beweis und zeichnete sich durch subtile Führung der Schauspieler aus, wie bei The Fugitive Kind (1960; Der Mann in der Schlangenhaut, nach einem Drama von Tennessee Williams) und Long Day’s Journey into Night (1962; Eines langen Tages Reise in die Nacht, nach dem Stück von Eugene O’Neill) mit Ralph Richardson und Katharine Hepburn. The Pawnbroker (1964; Der Pfandleiher) thematisiert den traumatischen Existenzkampf eines deutschen Juden, der vor den Nationalsozialisten nach New York flieht. The Hill (1965; Ein Haufen toller Hunde) leitete die mittlere Phase von Lumets Œuvre ein und schildert eindringlich die unmenschlichen Verhältnisse in einem britischen Militärgefängnis in Nordafrika. Nach einer Reihe von Filmen, die weniger Beachtung fanden, konnte er mit Serpico (1973; Serpico), einem desillusionierten und harten Polizeifilm um einen jungen Streifenpolizisten, der mit ungewöhnlichen Mitteln gegen die Korruption kämpft, an frühere Erfolge anschließen. Die Agatha-Christie-Verfilmung Murder on the Orient Express (1974; Mord im Orient-Expreß) realisierte Lumet mit einem internationalen Staraufgebot; es spielten Albert Finney, Lauren Bacall, Ingrid Bergman, Jacqueline Bisset, Sean Connery, Anthony Perkins und Vanessa Redgrave.

Der überzeugende und hervorragend gespielte Kriminalthriller Dog Day Afternoon (1975; Hundstage, mit Al Pacino und John Cazale) erzählt nach einer wahren Begebenheit die Geschichte eines Bankraubs mit Geiselnahme. Seinen größten internationalen Erfolg erzielte Lumet mit Network (1976; Network, mit Faye Dunaway), einer bissigen Satire auf die korrupte Welt des Fernsehens. Bekannte Arbeiten der achtziger Jahre sind der spannende Gerichtsfilm The Verdict (1982; The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, mit Michael Douglas und Charlotte Rampling) und Running on Empty (1988; Die Flucht ins Ungewisse), ein Drama um eine Familie, die wegen Beteiligung an einem Bombenanschlag der Liberation Army 1971 vor dem FBI flieht. Unter Lumets neueren Filmen sind vor allem bemerkenswert der im Polizeimilieu angesiedelte Q & A (1990; Tödliche Fragen), der Gerichtsfilm Guilty as Sin (1993; Jenseits der Unschuld), Night Falls on Manhattan (1997; Nacht über Manhattan) und das Cassavetes-Remake Gloria (1999; Gloria). Obwohl manche Kritiker das Fehlen eines individuellen Stils bemängelten, erreicht Lumet mit seiner sensiblen Schauspielerführung, seiner Bereitschaft, mit neuen Techniken zu experimentieren und der klugen Behandlung anspruchsvoller Themen ein beständig hohes Niveau. Er veröffentlichte das Buch Making Movies (1995; Filme machen. Hinter der Kamera mit einem großen Regisseur). 2005 wurde Lumet mit einem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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