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    Film und Fernsehmuseum Hamburg ... Regisseur . Am 26. April 1897 erblickte Hans Detlef Sierck in Hamburg das Licht der Welt.

  • Douglas Sirk - Imitation of Life (Buch)

    Douglas Sirk Imitation of Life. Ein Gespräch mit Jon Halliday. Deutsche Ausgabe, herausgegeben von Hans-Michael Bock und Michael Töteberg. Aus dem Englischen von Robert Wohlleben ...

  • Douglas Sirk – Wikipedia

    Douglas Sirk (* 26. April 1897 in Hamburg; † 14. Januar 1987 in Lugano, Schweiz; bürgerlich Hans Detlef Sierck) war ein erfolgreicher Bühnen regisseur, dann Filmregisseur der ...

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Douglas Sirk

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Douglas SirkDouglas Sirk

Douglas Sirk, eigentlich Detlef Sierck, (1900-1987), amerikanischer Filmregisseur dänischer Herkunft. Seine im Hollywood der fünfziger Jahre gedrehten Melodramen wie Written on the Wind (1956; In den Wind geschrieben) oder Imitation of Life (1959; Solange es Menschen gibt) zählen zu den Höhepunkten des Genres.

Sirk wurde am 26. April 1900 in Skagen geboren und war nach Beendigung der Schule als Journalist tätig. Nach dem 1. Weltkrieg studierte Sirk Theaterwissenschaften in München und Hamburg, bevor er sich als Theaterdirektor in Bremen (1923-1929) und Leipzig (1929-1935) niederließ. 1935 wurde er Regisseur bei der Ufa. Erste Erfolge hatte er mit der Verwechslungskomödie April, April (1935) und mit Schlußakkord (1936). Bald kam seine besondere Vorliebe für das Melodram zum Ausdruck, etwa in Zu Neuen Ufern (1937) und La Habañera (1937), mit denen Zarah Leander zum Star avancierte.

1937 emigrierte Sirk aus politischen Gründen über Frankreich und die Niederlande in die USA, wo er zunächst als Drehbuchautor tätig war. 1943 realisierte er bei Metro-Goldwyn-Mayer seinen ersten Hollywood-Film mit dem Titel Hitler’s Madman (1943). Mit Summer Storm (1944; Sommerstürme), der Adaption eines Tschechow-Stückes mit George Sanders in der Hauptrolle, landete er seinen ersten großen Erfolg in den USA. Anschließend machte er sich vor allem mit Thrillern einen Namen, so mit Lured (1947; Angelockt), Sleep, My Love (1948; Schlingen der Angst) und Shockproof (1949; Unerschütterliche Liebe).

Nachdem 1949 eine Rückkehr nach Deutschland gescheitert war, ging er erneut in die USA und schuf ab 1950 für die Universal Studios eine ganze Reihe von Melodramen, die zu den Meisterwerken des Genres zählen: All I Desire (1953; All meine Sehnsucht) mit Barbara Stanwyck als Schauspielerin, die in ihrer Heimatstadt geächtet wird, Magnificent Obsession (1954; Die wunderbare Macht) und All That Heaven Allows (1955; Was der Himmel erlaubt), beide mit Rock Hudson und Jane Wyman sowie There Is Always Tomorrow (1955; Es gibt immer ein Morgen), ein Ehedrama mit Fred MacMurray und Barbara Stanwyck. Es folgten Written on the Wind (1956; In den Wind geschrieben), eine Geschichte über eine texanische Öldynastie mit Lauren Bacall, Rock Hudson, Robert Stack und Dorothy Malone, das Fliegerdrama The Tarnished Angels (1957; Duell in den Wolken) mit annähernd gleicher Besetzung. A Time to Live and a Time to Die (1958; Zeit zu lieben und Zeit zu sterben) ist eine Kriegsheimkehrergeschichte vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges mit teilweise deutschen Schauspielern. Das Drehbuch dazu verfasste Erich Maria Remarque, der auch als Darsteller mitwirkte. Sirks größter Erfolg war der Film Imitation of Life (1959; Solange es Menschen gibt), der das Problem des Rassismus thematisiert.

Anschließend kehrte er dem Filmbusiness den Rücken, kam nach Europa zurück und ließ sich in der Schweiz nieder. In den sechziger Jahren entdeckte er seine Liebe für das Theater wieder und führte Regie bei einer Aufführung am Residenz-Theater in München. In den siebziger Jahren unterrichtete er an der Münchner Filmhochschule. Zu seinen größten Bewunderern gehörte Rainer Werner Fassbinder, dessen Arbeiten von Sirks Meistermelodramen beeinflusst sind. Jon Halliday veröffentlichte den Interviewband Sirk on Sirk (1997; Imitation of Life). Douglas Sirk starb am 14. Januar 1987 in Rugiviala bei Lugano (Schweiz).

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