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  • laut.de | The Sex Pistols

    Die offizielle laut.de-Page über The Sex Pistols. Hier findest Du eine ausführliche Biographie, News, CD-Infos, Fanartikel, ein Fan-Forum und redaktionell ausgewählte Surftipps ...

  • Sex Pistols – Wikipedia

    Singles. Anarchy In The U.K. UK: 38 - 1976- 5 Wo. God Save The Queen UK: 2 - 1977- 12 Wo. S: 2 - 1977- 11 Wo. N: 3 - 1977- 15 Wo. Pretty Vacant UK: 6 - 1977- 7 Wo.

  • Sex Pistols - God Save The Sex Pistols

    Sex Pistols the definitive history and latest news of the finest Punk Rock band ever. Sex Pistols. Plus, in depth sections dedicated to each individual band member

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Sex Pistols

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The Sex PistolsThe Sex Pistols

Sex Pistols, englische Punkband. Mit provokant aggressivem Gestus, einer perfekt designten Antiästhetik des geläufigen Musikgeschmacks und bewusst einfach gehaltener Musik gelang es der Gruppe ab 1976, die eingefahrenen Strukturen des Popbusiness zu irritieren. Ihre provokanten Texte, die skandalösen Bühnen- und Medienauftritte, vor allem aber der harte gitarrenorientierte Sound entwickelten sich zum Vorbild der Punkbewegung, zu deren Erfolgsgeschichte die Sex Pistols maßgeblich beitrugen.

Am Anfang der Sex Pistols stand der Modedesigner und Trendscout Malcom McLaren. Er hatte zuvor bereits erfolgreich am Image der New York Dolls gearbeitet und war auf der Suche nach einem neuen Produkt, mit der er der am Bombast des Artrock und des Glamrock leidenden Musikindustrie neue Impulse geben könnte. Als Inhaber der Szene-Boutique Sex auf der Londoner Kings Road kam er mit verschiedenen unkonventionellen Menschen in Kontakt, und er ermunterte 1975 den Gitarristen Steve Jones (*3. September 1955 in London), den Schlagzeuger Paul Cook (*20. Juli 1956 in London) und den Bassgitarristen Glen Matlock (*27. August 1956 in Greenford), eine Band zu gründen. Als Sänger empfahl er den völlig unerfahrenen Johnny Rotten (eigentlich John Lydon, *31. Januar 1956 in London). Chaotisch, provokant und dilettantisch schafften sie es, dass ihr erster Auftritt im November 1975 nach wenigen Minuten wegen öffentlichen Ärgernisses abgebrochen wurde. Von da an versuchte McLaren systematisch, das schlechte Image der Band zu festigen.

Ein Plattenvertrag mit der EMI wurde kurz nach der Unterzeichnung und der ersten Single Anarchy in the U. K. wieder gekündigt, nachdem die Sex Pistols am 1. Dezember 1976 in einem regionalen Fernsehsender, der anteilig der EMI gehörte, den Moderator wüst beschimpft hatten. Ein weiterer Vorstoß bei A & M scheiterte ebenso, bis die Firma Virgin die Gelegenheit ergriff und die exzentrischen Musiker unter Vertrag nahm. Im März 1977 kam der Bassist Sid Vicious (eigentlich John Beverly, *10. Mai 1957 in London) für Matlock zur Band, der mit The Rich Kids eigene Wege gehen wollte. Rechtzeitig zum 25-jährigen Thronjubiläum von Elisabeth II. erschien im Mai des Jahres die Single God Save the Queen, ein rüdes antimonarchistisches Stück. Sie erreichte Platz 2 der Verkaufscharts, wurde aber von den Medien boykottiert. Derart künstlerisch geächtet, gingen die Sex Pistols in die USA, mäßigten die Skandalwirkung ihrer Auftritte und veröffentlichten die LP Never Mind The Bollocks – Here’s The Sex Pistols (1977), die trotz harscher Kritik konservativer Rockautoren über die Jahre hinweg zum Kultalbum des frühen Punk avancierte. In der Folge erlahmten jedoch Kreativität und die Sprengkraft der Band.

Johnny Rotten verließ im Januar 1978 die Gruppe, um mit Public Image Ltd. weniger provokante, musikalisch ambitioniertere Wege zu gehen. Sid Vicious gelangte mit einer exaltierten Version des Frank-Sinatra-Schlagers My Way in die Hitparaden, wurde aber kurz darauf verhaftet, nachdem das Groupie Nancy Spungen am 12. Oktober 1978 tot in seinem Zimmer des Chelsea Hotels gefunden worden war. Vicious starb wenige Monate später am 9. Februar 1979 an den Folgen seiner Heroinsucht. Die übrigen Bandmitglieder gaben die Zusammenarbeit auf. McLaren vermarktete das Vermächtnis der Sex Pistols und stellte ein Album mit übrig gebliebenen Aufnahmen unter dem Titel The Great Rock ’n’ Swindle (1979) zusammen. Der gleichnamige Konzertfilm von Julien Temple stieß auch in Fankreisen auf geringe Aufmerksamkeit. Im folgenden Jahr erschienen noch einmal bislang unveröffentlichte Lieder auf dem Album Flogging a Dead Horse (1980), welches das Ende der Bandgeschichte markiert. Ende der achtziger Jahre musste McLaren den übrig gebliebenen Bandmitgliedern nach außergerichtlicher Einigung mehrere hunderttausend Pfund Tantiemen zahlen, die er zuvor für sich beansprucht hatte. Eine anachronistisch anmutende Reuniontour 1996 stieß auf gemischte Resonanz.

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