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Windows Live® Suchergebnisse Bon JoviEnzyklopädieartikel
Bon Jovi, amerikanische Rockband. Mit ihrem einfach strukturierten, eingängigen Hardrocksound gehört die Gruppe seit der zweiten Hälfte der achtziger Jahre zu den erfolgreichsten Formationen des Popbusiness. Die Band wurde 1983 in Sayreville (New Jersey) von dem Sänger Jon Bon Jovi (eigentlich John Bongiovi, *1962) gegründet in der Besetzung Richard „Richie” Sambora (*1959, Gitarre), Alec John Such (*1956, Bass), David Rashbaum (*1962, Keyboards, Pseudonym: David Bryan) und Hector „Tico” Torres (*1953, Schlagzeug). Mit ihrem ersten Album Bon Jovi (1984) landete die Gruppe bereits einen Achtungserfolg; es folgte 7800° Fahrenheit (1985). Den großen Durchbruch schaffte sie 1986 mit dem Album Slippery When Wet, das mit den Nummer-eins-Hits You Give Love a Bad Name und Livin’ on a Prayer zu einem der größten Verkaufserfolge des Jahrzehnts wurde (rund 17 Millionen Exemplare bis 1990) und die Band weltweit bekannt machte. Ständige Tourneen und Plattenproduktionen bis zum Ende der achtziger Jahre einschließlich eines Konzerts in Moskau 1989 begründeten ihren Ruf als hervorragende Liveband und ermöglichten es Jon Bon Jovi, sein Image als „Herzensbrecher” der Rockmusikszene zu festigen. Die Mainstream-Rock-Alben New Jersey (1988) und Keep The Faith (1992) führten beide lange die internationalen Charts an. Nach einer Tournee, die sie durch 37 Länder geführt hatte, brachte die Gruppe 1994 die Best-of-Zusammenstellung Cross Road heraus, die zu den erfolgreichsten Rockalben überhaupt zählt. Es folgten die Alben These Days (1995), Crush (2000), Bounce (2002) und Have a Nice Day (2005), die weiterhin mit eingängigen, teilweise balladenhaften Rockstücken den Massengeschmack trafen. Neben der gemeinsamen Arbeit waren einige Bandmitglieder auch mit Soloprojekten erfolgreich. Jon Bon Jovi komponierte 1990 den Soundtrack für den Western Young Guns II (Blaze of Glory – Flammender Ruhm), für den er 1991 u. a. den Golden Globe Award erhielt; der Titelsong Blaze of Glory wurde ein Nummer-eins-Hit. Unter dem Titel Destination Anywhere (1997) erschien ein weiteres Soloalbum. Der Leadgitarrist Sambora veröffentlichte die Soloalben Stranger in This Town (1991) und Undiscovered Soul (1998), während der Keyboarder Bryan Netherworld (1992), On a Full Moon (1995) und Lunar Eclipse (2002) herausbrachte. Jon Bon Jovi war neben seiner Karriere als Musiker auch als Schauspieler erfolgreich. Nach kleineren Rollen hatte er seinen ersten großen Auftritt an der Seite von Gwyneth Paltrow und Kathleen Turner in David Anspaughs Moonlight and Valentino (1995; Moonlight & Valentino); in dem Thriller The Leading Man (1996; Leading Man) spielte er die Hauptrolle. Weitere Filmrollen übernahm er u. a. in Mimi Leders Pay It Forward (2000; Das Glücksprinzip, mit Kevin Spacey und Helen Hunt) und in Jonathan Mostows U-571 (2000; U-571); außerdem war er in einigen Fernsehserien wie Ally McBeal (2001) zu sehen.
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