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Windows Live® Suchergebnisse DEFAEnzyklopädieartikel
DEFA (Deutsche Film Aktiengesellschaft), staatliche Filmproduktionsgesellschaft der ehemaligen DDR. Die DEFA wurde am 17. Mai 1946 in Ostberlin mit einer Lizenz der sowjetischen Besatzungsmacht gegründet. 1952 wurde sie in einen volkseigenen Betrieb umgewandelt; nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurde die DEFA 1990 in die Verwaltung der Treuhandanstalt überführt und 1992 schließlich vom französischen Mischkonzern CGE aufgekauft. In der DDR besaß die DEFA das Monopol auf die Filmproduktion und unterstand damit direkt der sozialistischen Propaganda. Für die, vor allem in der Frühzeit der DEFA, qualitativ hochwertigen Filmproduktionen wurden die Studioanlagen in Berlin Babelsberg benutzt; dort entstand auch der erste deutsche Nachkriegsfilm Die Mörder sind unter uns (1946, Regie Wolfgang Staudte). Später zählten Filme wie Spur der Steine (1965), Die Legende von Paul und Paula (1972, nach Ulrich Plenzdorf) oder Solo Sunny (1980) zu den bekanntesten Produktionen. Die Unterabteilungen der DEFA waren außerordentlich produktiv; bis 1990 entstanden über 700 Spielfilme und Kinderfilme, rund 750 Animationsfilme und über 2 000 Dokumentar- und Kurzfilme.
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