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Windows Live® Suchergebnisse IndustrieabfallEnzyklopädieartikel
Industrieabfall, Bezeichnung für produktionsbedingte Abfälle, die aus Industriebetrieben stammen und sich nicht mehr in den Produktionsprozess zurückführen lassen. Im allgemeinen Sinn unterteilt man Abfälle nach ihrer Herkunft in verschiedene Abfallarten, die in gesetzlichen Vorschriften (z. B. Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, Umweltrecht etc.) zu unterschiedlichen Gruppen zusammengefasst werden. In den meisten Fällen lassen sich Industrieabfälle nicht wie Hausmüll behandeln oder entsorgen. Industrie- oder Sonderabfälle werden beispielsweise in Sondermüllverbrennungsanlagen verbrannt und die Rückstände auf speziellen Deponien gesammelt (siehe Abfallbeseitigung). Eine mögliche Alternative hierzu könnte der von amerikanischen Ingenieuren entwickelte CEP-Reaktor sein (englisch catalytic extraction processing: katalytischer Extraktionsprozess). Im Mittelpunkt dieses Anlagentyps steht eine weiß glühende Metallschmelze, mit der die Abfälle behandelt werden. Bei dem eigentlichen Prozess entstehen technisch nutzbare Produkte, wie z. B. Synthesegas (siehe Brenngas) oder Chlorwasserstoff. Der in den Medien und im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwendete Begriff Industriemüll bezieht sich meistens auf so genannte Sonderabfälle (auch Sondermüll). Im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes handelt es sich dabei um besonders überwachungsbedürftige Abfälle, die „nach Art, Beschaffenheit oder Menge in besonderem Maße gesundheits-, luft- oder wassergefährdend, explosibel oder brennbar sind oder Erreger übertragbarer Krankheiten enthalten oder hervorbringen können”. Siehe auch Umweltverschmutzung
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