Verwandte Elemente
Suche in Encarta

Windows Live® Suchergebnisse

  • Angeborener auslösender Mechanismus - MSN Encarta

    Angeborener auslösender Mechanismus, Strukturen, die an der Auslösung einer Reaktion beteiligt sind. Wenn die Verknüpfung zwischen Reiz Schlüsselreiz.

  • Lexikon der Psychologie

    Dieses Lexikon in Taschenbuchformat erläutert die grundlegenden Begriffe der Psychologie - von AAM (Angeborener Auslösender Mechanismus) bis Zwillingsforschung.

  • Glossar

    Glossar - Neurophysiologie / Verhalten. AAM (angeborener auslösender Mechanismus): Neurosensorischer Filter, der aus der Fülle der vorhandenen Reize nur die Schlüsselreize ...

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Angeborener auslösender Mechanismus

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Eirollbewegung der GraugansEirollbewegung der Graugans

Angeborener auslösender Mechanismus, Strukturen, die an der Auslösung einer Reaktion beteiligt sind. Wenn die Verknüpfung zwischen Reiz (Schlüsselreiz) und der zugehörigen Verhaltensweise von vornherein im Organismus vorhanden ist, spricht man von einem angeborenen auslösenden Mechanismus (AAM). Der Nachweis eines AAM ist schwierig, denn meist wird der Auslöser im Lauf des individuellen Lebens durch Erfahrung bzw. Lernen spezifiziert. Einen solchen Mechanismus nennt man EAAM: durch Erfahrung ergänzter angeborener Auslösemechanismus. Reine AAM sind nur an unerfahrenen so genannten Kaspar-Hauser-Tieren mittels Attrappenversuchen nachzuweisen. Bei diesen Kaspar-Hauser-Versuchen werden Tiere während der Aufzucht gehindert, die für den Wissenserwerb nötigen Erfahrungen zu machen. Beim Test müssen dann alle auslösenden Reize präsentiert werden, welche die Reaktion bedingen müssten. Diejenigen Verhaltenselemente, die dann trotz der fehlenden Erfahrung auftreten, kann man als angeboren (genetisch fixiert) bezeichnen. So haben gerade geschlüpfte Enten einen AAM für das Verhalten nachzufolgen. Er spricht auf einfache akustische und optische Reize an und dient dazu, dass sich die jungen Enten der Mutter anschließen. Nach einiger Zeit (Stunden oder Tage) haben sie soviel Spezielleres über die Mutter hinzugelernt, dass sie nur noch ihr folgen. In der ersten, sensiblen Phase ist es möglich, die Küken auch auf eine andere „Mutter” (Huhn, Mensch, Ball usw.) zu prägen.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft