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Windows Live® Suchergebnisse Deutsche Demokratische ParteiEnzyklopädieartikel
Deutsche Demokratische Partei (DDP), am 20. November 1918 von Friedrich Naumann mitbegründete linksliberale Partei der Weimarer Republik, die sich aus ehemaligen Mitgliedern der Fortschrittlichen Volkspartei (FVP), der Jungliberalen und des linken Flügels der Nationalliberalen Partei zusammensetzte und vor allem auf den bürgerlichen Mittelstand stützte. In der Weimarer Nationalversammlung verfügte die DDP über knapp 20 Prozent der Sitze und wirkte als drittstärkste Partei maßgeblich an der Ausarbeitung der Weimarer Verfassung mit. Die DDP war eine der Parteien der Weimarer Koalition und von 1919 bis 1932 mit einer kurzen Unterbrechung 1927/28 an der Regierung beteiligt. Der Stimmenanteil der DDP ging von 18,6 Prozent im Jahr 1919 auf knapp 5 Prozent im Jahr 1930 zurück. Angesichts des Stimmenverlusts schloss sich die Mehrheit der DDP mit anderen Parteien, u. a. mit dem Jungdeutschen Orden, zur Deutschen Staatspartei zusammen. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung löste sich die Partei im Juni 1933 selbst auf.
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