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Mönchsgrasmücke

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Mönchs­grasmückeMönchs­grasmücke

Mönchsgrasmücke, in Eurasien und Nordwestafrika verbreitete Grasmückenart.

Die etwa 14 Zentimeter großen Mönchsgrasmücken sind vorwiegend graubraun gefärbt. Männchen tragen eine schwarze Kopfplatte, die an eine Mönchskappe erinnert; die Kopfplatte der Weibchen und Jungvögel ist rostbraun. Die Mönchsgrasmücke lebt in strauchreichen Laub- und Mischwäldern, in Auenwäldern, Gärten und Parks. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und Spinnen, aber auch aus Früchten (etwa Beeren des Efeu). Die Brutperiode beginnt zumeist im Mai. Ihr Nest, einen sehr locker gebauten Napf vor allem aus Grashalmen, errichtet die Mönchsgrasmücke meist in Stauden oder niedrigem Gebüsch. Das Gelege besteht in der Regel aus vier bis sechs Eiern. Es wird anderthalb bis zwei Wochen von beiden Eltern bebrütet, die Jungen verlassen nach weiteren zwei Wochen das Nest. In Mitteleuropa brütende Mönchsgrasmücken überwintern in Südeuropa oder Afrika und seit der Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Großbritannien.

Systematische Einordnung: Die Mönchsgrasmücke heißt zoologisch Sylvia atricapilla. Sie gehört zur Familie Sylviidae.

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