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Alfred Müller-Armack

Enzyklopädieartikel

Alfred Müller-Armack (1901-1978), deutscher Nationalökonom und Soziologe, der den Begriff der sozialen Marktwirtschaft prägte und zu den Begründern dieser Wirtschaftsordnung zählt. Müller-Armack wurde am 28. Juni. 1901 in Essen geboren. Er gehörte der so genannten Freiburger Schule an und lehrte als Professor an den Universitäten in Münster und Köln. Von 1952 bis 1958 leitete Müller-Armack unter Ludwig Erhard die Abteilung Wirtschaftspolitik sowie die Grundsatzabteilung im Bundesministerium für Wirtschaft; von 1958 bis 1963 fungierte er als Staatssekretär für europäische Angelegenheiten. Am 16. März 1978 verstarb Müller-Armack in Köln.

Seine zahlreichen Veröffentlichungen umfassen Titel wie Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft (1947), Studien zur sozialen Marktwirtschaft (1960) und Wirtschaftsordnung und Wirtschaftspolitik (1966).

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