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Windows Live® Suchergebnisse NachweisgrenzeEnzyklopädieartikel
Nachweisgrenze, in der analytischen Chemie die kleinste Menge oder Konzentration einer bestimmten Substanz, die noch nachgewiesen werden kann. Zuweilen spricht man auch von der Erfassungsgrenze. Die Nachweisgrenze einer bestimmten Substanz hängt stark von der Empfindlichkeit der verwendeten Verfahren oder Geräte ab. Sie kann in Form einer Grenzkonzentration angegeben werden, die mit Hilfe von Verdünnungsreihen ermittelt wird. Gegenüber den chemischen Nachweisreaktionen wurden in letzter Zeit die physikalischen Methoden immer bedeutsamer. Sie erlauben recht niedrige Nachweisgrenzen, müssen aber für die betreffende Substanz oder Substanzgruppe geeicht werden. Repräsentative Nachweisgrenzen sind 10-9 Gramm pro Kilogramm bei chemischen, 10-12 Gramm pro Kilogramm bei elektrochemischen und 10-13 Gramm pro Kilogramm bei spektroskopischen Verfahren. Um eine Vorstellung von den Größenordnungen zu bekommen: Eine Menge von 10-13 Gramm pro Kilogramm Probe ist vergleichbar mit der Konzentration, die sich ergibt, wenn man einen Zuckerwürfel in den etwa 2,7 Billionen Liter Wasser des Starnberger Sees auflöst, gleichmäßig verteilt und dann noch nachweisen kann. Siehe auch chemische Analyse; Elektrochemie; Spektroskopie
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