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Friedensvertrag von Neuilly-sur-Seine

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Friedensvertrag von Neuilly-sur-Seine, am 27. November 1919 in Neuilly-sur-Seine bei Paris unterzeichneter Friedensvertrag zwischen Bulgarien und den Siegermächten des 1. Weltkrieges. Der Friedensvertrag von Neuilly-sur-Seine zählt zu den so genannten Pariser Vorortverträgen zwischen den Alliierten und den Mittelmächten. In dem Vertrag musste Bulgarien das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (siehe Jugoslawien) anerkennen und einige Territorien an das Königreich abtreten. Mit der Abtretung von West-Thrakien an Griechenland verlor Bulgarien den Zugang zum Ägäischen Meer. Die Dobrudscha wurde erneut Rumänien zugesprochen; außerdem hatte Bulgarien hohe Reparationszahlungen zu leisten. Der Friedensvertrag von Neuilly-sur-Seine trat am 9. August 1920 in Kraft.

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