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  • Oppidum – Wikipedia

    Dieser Artikel behandelt den römischen Begriff oppidum. Für den speziellen Typ keltischer Siedlungen, siehe Oppidum (Kelten).

  • Oppidum (Kelten) – Wikipedia

    Unter einem Oppidum (lat. oppidum Befestigung, Schanzanlage, fester Platz; Plural: oppida) versteht man eine befestigte, stadtartig angelegte Siedlung der La-Tène-Zeit (späte ...

  • Oppidum Milseburg

    größte und bedeutenste Ringwallanlage in der Rhön ... die größte und bedeutenste Ringwallanlage in der Rhön! Die Milseburg ist weit mehr als eine vorgeschichtliche Fliehburg ...

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Oppidum

Enzyklopädieartikel

Oppidum (lateinisch), durch Ringwälle befestigte Siedlung der Kelten. Ursprünglich war Oppidum die römische Bezeichnung für eine Provinzstadt als Verwaltungszentrum des sie umgebenden Gebiets. Caesar übertrug den Begriff auf die stadtähnlichen Orte der Kelten in Gallien, deren Überreste auch heute in der Archäologie so bezeichnet werden.

Es handelt sich um Siedlungen von oft beachtlichen Ausmaßen (Manching: 380 Hektar), in denen eine Bauern-, Handwerker- und Händlerbevölkerung lebte; einige waren zusätzlich der Sitz eines Stammesfürsten. Keltische Oppida existierten zwischen dem 3. und 1. Jahrhundert v. Chr. in vielen Teilen Europas, von Irland bis Italien und von Spanien bis Ungarn. Sie sind die ältesten Stadtsiedlungen, die nördlich der Alpen errichtet wurden.

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