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  • Leishmaniose De Infopage Ueber Leishmaniose Und Sandmuecken

    Leishmaniose, eine parasitäre Erkrankung, die durch Sandmücken übertragen wird, zieht derzeit verstärkt in den Mittelmeerraum ein. Hier finden Sie Informationen zur ...

  • leishmaniose

    In unseren Breiten werden die Leishmaniosen als klassische tropenmedizinische Infektionskrankheiten angesehen und deshalb als reisemedizinisches Problem betrachtet.

  • Leishmaniose – Wikipedia

    Eine Leishmaniose (engl. Leishmaniasis) ist eine weltweit bei Mensch und Tier vorkommende Infektionserkrankung, die durch obligat intrazelluläre protozoische Parasiten der Gattung ...

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Leishmaniose

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Tropen­krankheitenTropen­krankheiten

Leishmaniose, auch Orientbeule, Leishmaniase, Leishmaniasis oder Leishmaniosis, durch Geißeltierchen der Gattung Leishmania verursachte und durch Sandmücken übertragene Infektionskrankheiten.

Die kutane oder Haut-Leishmaniose, Orientbeule oder Aleppobeule wird durch den Erreger Leishmania tropica hervorgerufen und bildet länger anhaltende, jedoch gutartige Geschwüre auf der Haut. Sie ist in bestimmten Regionen Südeuropas, des Vorderen Orients und Asiens verbreitet. Man unterscheidet zudem die viszerale Leishmaniose oder Kala-Azar, die innere Organe befällt, und die amerikanische Haut- und Schleimhautleishmaniose oder Espundia, die besonders im Gesicht nach jahrelangem Befall entstellende Defekte hinterlassen kann. Nach Angaben von 2001 leiden weltweit zwölf Millionen Menschen an Leishmaniose. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte 2001 mit, in Urlaubsgebieten Italiens, Frankreichs, Spaniens und Portugals, vor allem in Küstenregionen, sei eine Doppelinfektion durch HIV und Leishmania nicht selten. Sandmücken nehmen diese Geißeltierchen hier vor allem von streunenden Hunden auf. Leishmania kann leicht auf HIV-infizierte Menschen übertragen werden, weil deren Immunsystem bereits geschädigt ist.

Eine Möglichkeit, Menschen gegen diese Krankheit zu immunisieren, gibt es bislang nicht, doch berichtete das Institut für Molekulare Infektionsbiologie der Universität Würzburg 2000, man habe Mäuse im Tierversuch erfolgreich gegen Leishmaniose geimpft. Zudem teilten US-amerikanische Forscher im selben Jahr in Science mit, ein Stich nicht mit Leishmaniose-Erregern belasteter Sandmücken schütze bei einem späteren Stich Erreger tragender Mücken. Der Mückenspeichel wirke offenbar präventiv gegen eine Infektion; diese Erkenntnis versucht man ebenfalls bei der Impfstoffentwicklung zu nutzen. 2003 soll zur Behandlung der viszeralen Leishmaniose das Präparat Miltefosin als oral einzunehmendes Medikament auf den Markt kommen.

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