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Lou Reed

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Lou Reed: Wichtige AlbenLou Reed: Wichtige Alben

Lou Reed, eigentlich Lewis Allen Reed, (*1942), amerikanischer Rockmusiker; Gitarrist, Sänger und Songwriter. Nachdem er als Gitarrist und Sänger der legendären Band Velvet Underground bekannt geworden war, setzte er seine Karriere mit Soloprojekten erfolgreich fort.

Lou Reed kam am 2. März 1942 in Freeport in der Nähe von New York zur Welt. Nach einem Publizistikstudium geriet er ins Umfeld des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol. Dort lernte er 1965 den Musiker John Cale kennen, mit dem er die Gruppe Velvet Underground gründete, die mit ihrer dekadent-depressiven Großstadtmusik die vielleicht bedeutendste Band der alternativen Kunstszene dieser Zeit war. 1970 verließ Lou Reed Velvet Underground, auch um seine Drogensucht zu überwinden. Ein Jahr später startete er, unterstützt von Stars wie David Bowie und Iggy Pop, eine Solokarriere. Sein 1972 veröffentlichtes Album Transformer enthält Song-Klassiker wie Walk On The Wilde Side. Es folgten Berlin (1973) und Rock ’n’ Roll Animal (1974).

In der Folgezeit schockierte Lou Reed immer wieder Publikum und Presse mit seinen unberechenbaren, chaotischen Auftritten und Plattenproduktionen. So enthält das Album Metal Machine Music (1975) teilweise nur Bandrauschen und schwer zugängliche Elektronik-Sounds. Nach einigen Lebenskrisen gelang Lou Reed mit dem Album The Bells (1979) ein Comeback. Seitdem gilt der „Vater der Punkbewegung” als eine der legendären Gestalten der Rockmusik.

Weitere wichtige Alben des innovativen Gitarristen sind: New York (1989) und Magic and Loss (1992). Lou Reed ist vor allem aufgrund der textlichen Qualitäten seiner teilweise beklemmenden Songs anerkannt. In seinen Liedtexten hat er sich immer wieder mit traumatischen Aspekten des menschlichen Daseins wie Selbstmord und Sucht auseinandergesetzt. Zusammen mit John Cale veröffentlichte er 1990 Songs for Drella, deren Texte die Lebensgeschichte Andy Warhols zum Thema haben. 1993 kam es zu einer kurzen, aber erfolgreichen Reuniontour mit Velvet Underground. Es folgten die Soloalben Set the Twilight Reeding (1996), Ecstasy (2000) und The Raven (2003), eine vielschichtige Vertonung des berühmten Gedichts von Edgar Alan Poe. Zudem arbeitete Reed in den neunziger Jahren mit Robert Wilson zusammen, zu dessen „Musical Operas” Time Rocker (1996) und POEtry (2000) er die Musik schrieb. Der Band Pass Thru Fire (2006) versammelt alle Songtexte von Lou Reed.

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