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Windows Live® Suchergebnisse Siebenschläfer (Säugetier)Enzyklopädieartikel
Siebenschläfer (Säugetier), europäische Bilchart, die bis zum Ural verbreitet ist. Die Fellfärbung ist oberseits silber- bis braungrau, unterseits hellgrau bis cremefarben. Siebenschläfer erreichen eine Kopfrumpflänge von 13 bis 20 Zentimetern, der buschig behaarte Schwanz ist kürzer als die Kopfrumpflänge. Die Tiere werden bis etwa 160 Gramm schwer. Bevorzugte Lebensräume sind unterholzreiche Laubmischwälder, Obstgärten, aber auch Gebäude. Die nachtaktiven Tiere sind ortstreu und leben in lockeren Gruppen zusammen. Siebenschläfer klettern gut, Baumhöhlen und Nistkästen werden gern zur Anlage der Nester benutzt. Den Winterschlaf von etwa Anfang Oktober bis in den Mai halten Siebenschäfer in selbst gegrabenen Erdhöhlen (der Name Siebenschläfer bedeutet so viel wie Vielschläfer). Die Nahrung besteht aus Insekten, Vogeleiern, Samen, Früchten und auch Pilzen. Nach einer Tragzeit von 30 bis 32 Tagen werden zwei bis elf (meist vier bis sechs) Junge geboren. Die Bestände der Bilcharten sind vielerorts rückläufig. Um auf die Bestandsgefährdung der Bilche aufmerksam zu machen, wählte die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild den Siebenschläfer zum Tier des Jahres 2004. Systematische Einordnung: Der wissenschaftliche Name des Siebenschläfers lautet Glis glis, er gehört in die Familie Gliridae.
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