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  • Simeon I., der Große - MSN Encarta

    Simeon I., der Große um 865 bis 927, Fürst Khan, seit 893 und Zar seit 913 der Bulgaren. Der in Konstantinopel für die geistliche Laufbahn...

  • Simeon I. (Bulgarien) – Wikipedia

    Simeon I. auch Simeon der Große genannt (oder Symeon) (Bulgarisch Симеон I Велики; * 864 in Pliska; † 27. Mai 927 im Preslaw) war von 893 bis 913 Knjaz und von 913 ...

  • Jean Siméon Chardin – Wikipedia

    Jean Siméon Chardin (* 2. November 1699 in Paris; † 6. Dezember 1779 ebenda), fälschlicherweise auch schon zu seinen Lebzeiten Jean-Baptiste-Siméon Chardin genannt, war der ...

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Simeon I., der Große

Enzyklopädieartikel

Simeon I., der Große (um 865 bis 927), Fürst (Khan, seit 893) und Zar (seit 913) der Bulgaren. Der in Konstantinopel für die geistliche Laufbahn erzogene jüngere Sohn Boris’ I. wurde 893 von seinem Vater als Nachfolger eingesetzt. Binnen weniger Jahre dehnte er seine Herrschaft durch siegreiche Feldzüge fast über die ganze Balkanhalbinsel aus. 894 und 896 schlug er die Byzantiner und machte sie tributpflichtig; Konstantinopel konnte er trotz mehrmaliger Versuche (913, 917 und 923) jedoch nicht erobern. Um Byzanz gegenüber seinen Weltherrschaftsanspruch geltend zu machen, nahm er 913 den Titel „Basileus (Zar) aller Bulgaren” an und begründete ein eigenständiges, von Byzanz unabhängiges orthodoxes Patriarchat. Sein Ziel, die byzantinische Kaiserkrone zu erlangen, konnte er jedoch nicht erreichen. Simeon starb am 27. Mai 927 in Preslaw während der Vorbereitung zu einem neuerlichen Zug gegen Konstantinopel. Unter Simeon, seinem bedeutendsten Herrscher, erlebte das erste bulgarische Reich seine Hochblüte; der Niedergang des Reiches setzte bereits unter Simeons Sohn Peter, der bis 969 herrschte, ein.

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