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Windows Live® Suchergebnisse SkelettbauweiseEnzyklopädieartikel
Skelettbauweise, im 19. Jahrhundert entwickelte Konstruktion im Geschossbau, deren Charakteristikum die Trennung von Stütze, Decke und Wandelement ist, also in tragende und füllende Elemente. Ob die Konstruktion hochgotischer Kathedralen als Skelettbauweise bezeichnet werden kann, ist umstritten, ihre Wirkung ist jedoch ähnlich. Den ersten Schritt zur Skelettbauweise unternahm der englische Fabrikbau mit gusseisernen Stützen und geschmiedeten Deckenträgern im frühen 19. Jahrhundert. Den entscheidenden Fortschritt brachte die Einführung des Stahlbetons um die Jahrhundertwende bei der Konstruktion vielgeschossiger Wohn- und Verwaltungsbauten in den USA und Frankreich. 1922/23 errichtete Bruno Taut das Berliner Gewerkschaftshaus in Skelettbauweise mit dem charakteristischen sichtbaren Raster als Ordnungsprinzip. Montagesysteme mit präfabrizierten Teilen werden seit den fünfziger Jahren bevorzugt an Gebäuden mit flexiblen Innenraumaufteilungen angewandt.
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