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Sly and the Family Stone

Enzyklopädieartikel

Sly and the Family Stone, amerikanische Soul-, Funk- und Bluesrock-Band. Die Gruppe wurde 1967 gegründet von dem Leadsänger und Organisten Sly Stone (eigentlich Sylvester Stewart, geboren am 15. März in Dallas, Texas) gegründet, der sich zuvor in Los Angeles als DJ und Produzent (u. a. für The Beau Brummels) einen Namen gemacht hatte. Weitere Bandmitglieder waren der Gitarrist Freddie Stone (geboren am 5. Juni 1946), die Pianistin und Sängerin (geboren am 21. März 1945), der Schlagzeuger Greg Errico (geboren am 1. September 1946), der Bassist Larry Graham (geboren am 14. August 1946), der Saxophonist Jerry Martini (geboren am 1. Oktober 1943) und die Trompeterin Cynthia Robinson (geboren am 12. Januar 1946). Sly & The Family Stone spielten zunächst Songs des Soul-Musikers James Brown nach, ehe sie in ihren eigenen Stücken die damals junge, weiße Rockmusik mit den aktuellen schwarzen Musikstilen dieser Zeit (z. B. Funk) verbanden. Die Band war auch die erste ihrer Art, in der weiße und schwarze Musiker gleichberechtigt auftraten.

1968 erschien ihre Debüt-LP A Whole New Thing und die Hit-Single Dance To The Music. Im Jahr darauf folgte das Album Stand! (1969), das heute als das wichtigste der Band angesehen wird. Legendär ist auch der Auftritt der Gruppe beim Woodstock Festival 1969. Im Zenit ihrer Karriere galt die Kultgruppe Sly & The Family Stone als die wohl spektakulärste Formation der Szene. Songs wie Hot Fun In The Summertime und Everyday People wurden Millionenseller. Die LPs, die ab Anfang der siebziger Jahre erschienen, erreichten nicht mehr die Qualität früherer Werke. Die Disco-Welle in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre besiegelte das Ende von Sly & The Family Stone. Ein Comebackversuch Anfang der achtziger Jahre scheiterte. Weitere Alben der Band sind u. a. Dance to the Music (1968), Life (1968), There’s a Riot Goin’ On (1970) und Fresh (1973). Die Musik von Sly & The Family Stone beeinflusste spätere Stars wie Prince und Lenny Kravitz.

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