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  • Steinkauz – Wikipedia

    Dieser Artikel beschreibt den Steinkauz, für die gleichnamige Gattung (Athene) siehe Steinkäuze

  • Steinkauz im Natur Lexikon

    Eine bebilderte Beschreibung des Steinkauz im Natur-Lexikon. Dieser Text enthält alle wichtigen Informationen zu dem Steinkauz. Der Steinkauz ist in diesem Beitrag hervorragend ...

  • Steinkauz

    Die längste Handschwinge ist mit 131 - 139 mm die HS 7 (selten auch die Hs 6) Längste Steuerfedern sind die St 2 -5 mit 76 - 87 mm

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Steinkauz

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Rufe eines Steinkauzes (Athene noctua)Rufe eines Steinkauzes (Athene noctua)

Steinkauz, kleine in Eurasien und Nordafrika verbreitete Eulenart.

Der nur 21 bis 23 Zentimeter große, kurzschwänzige Steinkauz ist oberseits dunkel und am Bauch hell mit dunkelbraunen Streifen gefärbt. Der Oberkopf ist flach, die gelben Augen werden von weißen Überaugenstreifen begrenzt. Die mit etwa zwölf Unterarten von Westeuropa bis China vorkommende Eule ist von der nördlichen gemäßigten Zone bis zur Steppen- und Halbwüstenzone anzutreffen; in Großbritannien und Neuseeland wurde sie eingebürgert. In Mitteleuropa bevorzugt der Steinkauz grünlandreiche, bewirtschaftete Landschaften mit Höhlenbäumen und Gebäuden, die als Tageseinstand geeignet sind; er meidet geschlossenen Wald. Der Steinkauz ist auch bei Tag aktiv, vor allem aber in der Dämmerung. Er erbeutet Kleinsäuger, Vögel, Insekten und Regenwürmer; wirbellose Tiere verfüttert er vorzugsweise an seine Jungen. Charakteristisch ist sein wellenförmiger Flug; gelegentlich ist er auch zu Fuß auf Nahrungssuche, wobei er sich manchmal hüpfend fortbewegt.

Als Höhlenbrüter benötigt der Steinkauz ein entsprechendes Angebot an alten Bäumen, wie es kopfbaumreiche Wiesen, Streuobstwiesen oder lichte Parks bieten. Steinkäuze leben meist in monogamer Dauerehe und haben im Frühjahr eine Jahresbrut; die mittlere Gelegegröße liegt bei drei bis fünf Eiern. Die ortstreuen Steinkäuze sind zumeist Standvögel, die Jungen siedeln sich unweit ihres Geburtsortes an. Die Steinkauzbestände sind in Mitteleuropa vor allem aufgrund der Zerstörung von Streuobstbeständen und Kopfbäumen sowie der Umwandlung von Dauergrünland (Wiesen, Weideland) zu Ackerland dramatisch zurückgegangen. Eine Schutzmöglichkeit besteht im Anbringen von Brutröhren, entscheidend ist jedoch der Erhalt des Lebensraums. In ganz Mitteleuropa gibt es noch 21 000 bis 33 000 Brutpaare.

Systematische Einordnung: Der Steinkauz heißt zoologisch Athene noctua, er gehört zur Familie Strigidae.

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