![]() |
Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse SupermanEnzyklopädieartikel
Superman, Comicfigur, seit 1938 Held der gleichnamigen Serie der beiden Amerikaner Jerome Siegel (1914-1996) und Joe Shuster (1914-1992). Der mit übermenschlichen Kräften und der Fähigkeit zum Fliegen ausgestattete Superman verkörpert das Grundmuster des so genannten Superhelden des amerikanischen Comics, das bis heute unzählige Varianten erlebt hat. Die Grundidee basiert auf einer Doppelidentität der Figur Superman, der von einem anderen Planeten namens Krypton stammt: Als Held im stahlblauen Dress mit rotem Flatterumhang ist er mit unglaublichen Kräften ausgestattet, die er zum Wohle der Menschheit einsetzt. Darüber hinaus ist er unverwundbar. Im Privatleben ist Superman der unscheinbare und schwächliche Journalist Clark Kent. Durch die Journalistin Lois Lane wird dieses Doppelspiel zusätzlich interessant, da Lane zwar Superman liebt, ihren Kollegen Kent hingegen für feige erachtet. Obwohl Siegel und Shuster ihre Figur schon Mitte der dreißiger Jahre erfunden hatten, konnten sie ihre Idee erst im Juni 1938 in der Zeitschrift Action Comics veröffentlichen, da sich zuvor kein Verleger für Superman interessiert hatte. Mit dieser Veröffentlichung begann eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die bereits frühzeitig zu einer Art Superman-Industrie führte, die das positive Image für unzählige Merchandising-Artikel vermarktete. Es entstanden verschiedene Buch- und Zeitschriftenprojekte sowie bereits ab den vierziger Jahren Superman-Hörspiele. Bis heute wird Superman ohne Unterbrechung von verschiedenen Zeichnern betreut und veröffentlicht. 1992 schockierte der DC-Verlag seine Leser mit der Meldung von Supermans Tod, erweckte ihn auf Druck der Leser jedoch umgehend wieder zum Leben. 1996 heiratete der Held seine „Kollegin” Lois. Der Erfolg der Serie ließ um Superman herum ein Panoptikum weiterer Figuren wie Supergirl und Superboy (die wie er vom Planeten Krypton stammen), aber vor allem auch seinen Kollegen Batman (der ebenfalls eine Doppelexistenz führt) und unzählige Konkurrenzfiguren wie Captain Marvel, Spiderman usw. entstehen. Ab Mitte der siebziger Jahre entstanden vier sehr erfolgreiche Superman-Filme mit realen Schauspielern (mit Christopher Reeve in der Titelrolle). Schon bald erlebte der ohne jegliche Ironie verkaufte Trivial-Mythos vom fliegenden Superhelden zahlreiche Persiflierungen, etwa in konkurrierenden Comic-Welten (z. B. „Super-Goofy” bei Disney und die Figur des „Wastl” beim deutschen Kauka-Verlag) oder in Filmen und Fernsehserien.
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |