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Windows Live® Suchergebnisse ThermenEnzyklopädieartikel
Thermen, in der römischen Kaiserzeit errichtete Warmbadeanlagen für den privaten und öffentlichen Gebrauch, die sich zunehmend zu Zentren des gesellschaftlichen Lebens entwickelten. Bei Thermen handelt es sich um große, repräsentative Baukomplexe mit einer Raumfolge aus Apodyterium (Auskleideraum), Tepidarium (Übergangsraum), Caldarium (Warmbad) und Frigidarium (Kaltbad). Die Beheizung erfolgte zumeist durch so genannte Hypokausten. Die großen öffentlichen Bäder Roms, deren vorbildliche Anlage die Nero-Thermen waren, umfassten darüber hinaus Versammlungsräume, Gaststätten, Bibliotheken, Sportanlagen, Läden, Parks und Kultstätten. Die größten Thermen der Kaiserzeit waren die Caracalla- (11 Hektar Grundfläche) und die Diokletiansthermen (13 Hektar Grundfläche) aus dem 3. Jahrhundert n. Chr.
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