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Windows Live® Suchergebnisse Hans ThomaEnzyklopädieartikel
Hans Thoma (1839-1924), deutscher Maler und Lithograph, der bedeutendste traditionelle Landschaftsmaler der Jahrhundertwende. Hans Thoma wurde am 2. Oktober 1839 in Bernau im Schwarzwald geboren. Er studierte an der Kunstschule Karlsruhe bei Wilhelm Schirmer, einem Vertreter der historisierenden Landschaftsmalerei (siehe Historismus). 1866 reiste Thoma nach Paris und lernte die Malerei der Schule von Barbizon kennen. Als Bewunderer von Gustave Courbet kehrte Thoma nach Deutschland zurück, wo Städte- und Landschaftsbilder mit dem für ihn charakteristischen Blick in die Weiten des Landes hinein entstanden. 1870 zog Thoma nach München, wo er mit dem Kreis um Arnold Böcklin und Wilhelm Leibl in Berührung kam. Unter dem Eindruck einer Italienreise wurden seine Farben heller, er malte Blumenwiesen, zeigte lichte Landschaften in einem eigentümlich erhellten Grün (Mainlandschaft 1875, Neue Staatsgalerie München). Thoma schuf auch eine illustrative Malerei mit Putten und religiöser Ikonographie inmitten friedlicher Landschaften. Bilder von endgültiger Ruhe und Geschlossenheit zu schaffen, ist Thoma in der Landschaftsmalerei gelungen. Seine Bilder wurden so populär, dass sie als Lithographien und Radierungen größte Verbreitung fanden. Hans Thoma starb am 7. November 1924 in Karlsruhe.
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