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Windows Live® Suchergebnisse Tier-Mensch-ÜbergangsfeldEnzyklopädieartikel
Tier-Mensch-Übergangsfeld (TMÜ), Zeitabschnitt, in dem sich der Mensch aus tierischen Vorfahren entwickelte. Durch Funde von fossilen Knochen ist es möglich, die Evolution des Menschen zu rekonstruieren. Aufgrund anatomischer und biochemischer Übereinstimmungen kann man annehmen, daß sich der heutige Mensch und die afrikanischen Menschenaffen aus gemeinsamen Vorfahren entwickelt haben. Die gefundenen Hominidenfossilien lassen sich den zwei Gattungen Australopithecus und Homo zuordnen. Der früheste bekannte Hominide ist Australopithecus afarensis, der vor ein bis vier Millionen Jahren im heutigen Süd- und Ostafrika gelebt hat. Die gefundenen Skelette stammen aus dem nordäthiopischen Afar-Gebiet. Australopithecus afarensis zeigt eine Kombination menschenaffen- und menschenähnlicher Merkmale. Er hat somit eine Schlüsselstellung im Tier-Mensch-Übergangsfeld und steht am Ende der subhumanen Phase im auslaufenden Pliozän vor mehr als drei Millionen Jahren. Der Schädelbau und das Gesicht erinnern an einen Schimpansen, doch ist das Gehirnvolumen von circa 400 Kubikzentimeter größer als das eines Affen. Diese Volumenvergrößerung des Gehirns ist ein wesentlicher Evolutionsschritt beim Übergang vom Tier zum Menschen.
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