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Windows Live® Suchergebnisse TrielEnzyklopädieartikel
Triel, in Eurasien verbreiteter, ungewöhnlich aussehender Watvogel mit breitem, abgeflachtem Kopf und auffallend gelben Augen. Der 40 bis 44 Zentimeter große Triel hat ein hellbraunes Gefieder mit dunkler Strichelzeichnung und ein weißes Flügelband, über dem sich beim Männchen ein schwärzliches Band befindet; am Bauch sind Triele cremeweiß. Der Triel ist in gemäßigten, subtropischen und tropischen Regionen von Spanien und Nordafrika bis Südostasien verbreitet. Er bewohnt trockene Lebensräume wie Steppen, Halbwüsten, Trockenrasen und Dünen in Küstennähe. Er lauert fast reglos am Boden auf Beutetiere wie Insekten und andere Wirbellose, Reptilien, Amphibien, Vogeljunge und Kleinsäuger, mitunter frisst er auch Pflanzenteile. Tagsüber ruht er gut getarnt und ist nur zur Brutzeit im April und Mai tagaktiv. Bei Störungen fliegt er mit flachen, schnellen Flügelschlägen kurze Strecken knapp über dem Boden. Das Weibchen brütet in der Regel einmal, gelegentlich auch zweimal im Jahr; als Brutplatz scharrt es eine Bodenmulde. Es legt zumeist zwei Eier, die dreieinhalb Wochen bebrütet werden; die Jungen verlassen als Nestflüchter den Brutplatz bald nach dem Schlüpfen. Der Triel ist je nach Region Stand- oder Zugvogel, europäische Triele überwintern zum Teil im tropischen Afrika. Systematische Einordnung: Der Triel trägt den wissenschaftlichen Namen Burhinus oedicnemus. Er gehört zur Familie Burhinidae.
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