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  • Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy – Wikipedia

    Fürst Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy (ursprünglich russisch   Николай Сергеевич Трубецкой / Nikolai Sergejewitsch Trubezkoi / Nikolaj Sergeevič ...

  • Phonologie - Verwandte Elemente - MSN Encarta

    Trubetzkoy, Nikolaj Sergejewitsch: Trubetzkoy, Nikolaj Sergejewitsch (1890-1938), russischer Sprachwissenschaftler. Er wurde am 16. April 1890 als Sohn des Prinzen Sergej ...

  • Trubeckoj, Nikolaj Sergeevič - EEO

    Trubeckoj, Nikolaj Sergeevič (russ., dt. auch: Trubetzkoy); *4.(16).4.1890 Moskau †25.6.1938 Wien. Fürst T. entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht.

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Nikolaj Trubetzkoy

Enzyklopädieartikel

Nikolaj Trubetzkoy (1890-1938), russischer Sprachwissenschaftler. Er wurde am 16. April 1890 als Sohn des Prinzen Sergej Trubetzkoy in Moskau geboren. Nach dem Studium in Moskau (ab 1908) und Leipzig (ab 1913) wurde Trubetzkoy 1915 zum Privatdozenten in Moskau berufen. Danach war er Professor für Slavistik und vergleichende Linguistik an der Don-Universität in Rostov und in Sofia. 1919 emigrierte Trubetzkoy nach Österreich und nahm 1922 eine Professur für Slavistik an der Universität Wien an, die er bis zu seinem Tod am 25. Juni 1938 innehatte.

Trubetzkoy war seit 1928 einer der bedeutendsten Mitglieder des Prager Linguistenzirkels (siehe Prager Schule). Als einer der Begründer und Hauptvertreter des modernen Strukturalismus begriff er Sprache als strukturiertes funktionelles Kommunikationsmittel. Trubetzkoy interpretierte als erster die Phonologie rein strukturalistisch und etablierte sie als eigenständige linguistische Disziplin. Weiterhin begründete er die Morphophonemik. Sein einflussreiches Hauptwerk Grundzüge der Phonologie wurde unvollendet posthum 1939 veröffentlicht.

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