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Waldgrenze, Grenze, bis zu der der geschlossene Wald reicht; jenseits dieser sehr stark von den Menschen beeinflussten Grenze liegt die Baumgrenze. Man unterscheidet eine montane, eine polare und eine kontinentale Waldgrenze. Die montane und die polare Waldgrenze sind Wärmemangelgrenzen. Die kontinentale Baumgrenze ist dagegen eine Feuchtemangel- oder Trockengrenze: Besonders in wechselfeuchten Regionen erhalten die Bergregionen ausreichend Niederschlag, die tieferen Lagen dagegen leiden unter Niederschlagsmangel. Daher spricht man von einer „unteren” Waldgrenze, da unterhalb dieser Grenze die Niederschläge für das Vorkommen von Wäldern zu gering sind. Darüber hinaus gibt es auch eine ozeanische Waldgrenze. Sie ist vor allem durch die im Vergleich mit den kontinentalen Klimaten kühleren Temperaturen im Sommer und durch den oft heftigen Wind bedingt. Die polare und die montane Waldgrenze liegen beispielsweise im Innern Eurasiens bei maximal 72 Grad nördlicher Breite, an den ozeanisch geprägten Rändern des Kontinents dagegen mitunter schon bei 52 Grad nördlicher Breite.
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