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Sigourney Weaver

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Sigourney WeaverSigourney Weaver

Sigourney Weaver, eigentlich Susan Alexandra Weaver, (*1949), amerikanische Filmschauspielerin. Der Durchbruch gelang ihr mit der Rolle der Lieutenant Ripley in Ridley Scotts Sciencefictionklassiker Alien (1979; Alien), die sie auch in drei Fortsetzungsfilmen übernahm.

Weaver wurde am 8. Oktober 1949 als Tochter des NBC-Programmdirektors Pat Weaver und der Schauspielerin Elizabeth Inglis in New York geboren. Nachdem sie die Stanford University absolviert hatte, erhielt sie eine Ausbildung als Schauspielerin an der Yale Drama School und spielte in Off-Broadway-Stücken, ehe sie 1974 ihren ersten Auftritt am Broadway hatte. Ihren ungewöhnlichen Vornamen entlehnte Sigourney Weaver aus Francis Scott Fitzgeralds bekanntem Roman The Great Gatsby (1925; Der große Gatsby). Ihr Leinwanddebüt hatte sie mit einer kleinen Rolle in Woody Allens Oscar-prämierter Komödie Annie Hall (1977; Der Stadtneurotiker). Bereits mit ihrer ersten Hauptrolle schaffte Weaver den Durchbruch: Als Lieutenant Ripley brillierte sie in Ridley Scotts Sciencefictionklassiker Alien (1979; Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt). Die Rolle brachte ihr große Anerkennung ein und war der erste Schritt zum Starruhm. Als Mitglied einer Raumschiffbesatzung bekämpft sie ein mörderisches Weltraummonster von maschinengleicher Perfektion und überlebt am Ende als Einzige. Der Film hatte drei Fortsetzungen, die die Thematik variierten: Aliens (1986; Aliens – Die Rückkehr), Alien III (1992) und Alien: Resurrection (1997; Alien – Die Wiedergeburt).

Sigourney Weaver verkörperte von Beginn ihrer Karriere an selbstbewusste, sensible Frauen. In Peter Weirs The Year of Living Dangerously (1982; Ein Jahr in der Hölle), einem melodramatischen Politthriller um einen Kriegsberichterstatter vor dem Hintergrund eines drohenden Bürgerkrieges in Indonesien 1965, war sie Partnerin von Mel Gibson. Ihre komödiantischen Fähigkeiten stellte sie in Ghostbusters (1984; Ghostbusters) und Ghostbusters II (1989; Ghostbusters II) unter Beweis. In dem britischen Politthriller Half Moon Street (1986; Half Moon Street) spielte sie ein Gelegenheits-Callgirl, das einem politischen Skandal auf die Spur kommt. Die Darstellung der Zoologin und Gorilla-Forscherin Dian Fossey in Michael Apteds Gorillas in the Mist (1988; Gorillas im Nebel) brachte Weaver ihre dritte Oscar-Nominierung ein, nach Aliens und Working Girl (1988; Die Waffen der Frauen).

In der Folge war Weaver u. a. zu sehen in Ridley Scotts Kolumbus-Film 1492 – The Conquest of Paradise (1992; 1492 – Die Eroberung des Paradieses) mit Gerard Depardieu, als Präsidentengattin in Dave (1993; Dave) an der Seite von Kevin Kline, in Roman Polanskis Death and the Maiden (1994; Der Tod und das Mädchen) als Folteropfer in Argentinien nach der Ära der Diktatur, das seinen ehemaligen Peiniger entlarvt, in Ang Lees Icestorm (1997; Der Eissturm), in dem außergewöhnlichen, mit Horrorelementen versehenen Märchenfilm The Grimm Brothers’ Snow White (1997; Schneewittchen), der Sciencefictionparodie Galaxy Quest (1999; Galaxy Quest), der Komödie Heartbreakers (2001; Heartbreakers), in der sie eine skrupellose Heiratsschwindlerin verkörpert, dem Familienfilm Imaginary Heroes (2004; Imaginary Heroes) und in dem Autistendrama Snow Cake (2006; Snow Cake).

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