Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Weißstorch", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Weißstorch

Windows Live® Suchergebnisse

  • Weißstorch – Wikipedia

    Der Weißstorch (Ciconia ciconia) ist eine Vogel art aus der Familie der Störche (Ciconiidae).

  • Weißstorch im Natur Lexikon

    Eine bebilderte Beschreibung des Weißstorch im Natur-Lexikon. Dieser Text enthält alle wichtigen Informationen zu dem Weißstorch. Der Weißstorch gehört zu den Schreitvögeln.

  • Weißstorch

    Kinderseite - Naturkundemuseum im Ottoneum - Kassel ... Weißstörche werden 95 - 110 cm groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 220 cm.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Weißstorch

Enzyklopädieartikel
Multimedia
WeißstorchWeißstorch

Weißstorch, gut einen Meter großer Stelzvogel aus der Familie der Störche, in Europa eine der bekanntesten Vogelarten.

Der in Europa, Vorderasien und stellenweise in Nordafrika verbreitete Weißstorch ist überwiegend weiß gefärbt, er hat schwarze Arm- und Handschwingen, Beine und Schnabel sind auffallend lang und rot. Weißstörche klappern zur Begrüßung von Artgenossen mit dem Schnabel, sie erzeugen keine Rufe. Der Weißstorch besiedelt offenes Kulturland mit extensiv genutztem Grünland, Gewässern und Feuchtwiesen. Seine Nahrung besteht aus Wirbellosen wie Insekten und Regenwürmern sowie aus kleinen Wirbeltieren (Nagetieren, Amphibien, Reptilien und Fischen).

Als Kulturfolger baut der Weißstorch sein Nest oft auf Hausdächern in der Nähe seiner Nahrungsgründe; ursprünglich brüteten Weißstörche in Felsnischen und auf Bäumen. Aufgrund seiner Brutortstreue werden die Horste jahrelang genutzt und durch das Auflegen von neuem Nistmaterial immer höher. Weißstörche legen drei bis fünf, selten sechs, weiße, etwa sieben Mal fünf Zentimeter große Eier, die 33 Tage bebrütet werden. Im Alter von rund zwei Monaten verlassen die Jungen das Nest.

Zur Zugzeit im August sammeln sich Weißstörche in Trupps, um ins Winterquartier zu ziehen, vorwiegend nach Afrika. Die Vögel umgehen dabei das Mittelmeer, das ihnen keine Aufwinde bietet: Bei Gibraltar und am Bosporus kommt es daher zu Ansammlungen ziehender Weißstörche, die jeweils als Weststörche bzw. Oststörche bezeichnet werden. In neuerer Zeit überwintern viele Weißstörche auf der Iberischen Halbinsel. In manchen Gebieten wurden in Gefangenschaft aufgezogene Weißstörche ausgesetzt, die im Winter nicht fortziehen. Störche kehren im März in ihre Brutheimat zurück.

Weißstörche sind aufgrund der Entwässerung von Feuchtwiesen, der Verdrahtung der Landschaft und der Vergiftung von Heuschrecken in den afrikanischen Winterquartieren sowie der dortigen Bejagung in ihrem Bestand zurückgegangen. Seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist jedoch in vielen Teilen des Verbreitungsgebiets eine deutliche Bestandserholung festzustellen. Der Weißstorch spielt im traditionellen dörflichen Leben eine besondere Rolle: Er gilt als Glücksbote und in der Sagenwelt als Überbringer der Neugeborenen.

Systematische Einordnung: Der Weißstorch heißt zoologisch Ciconia ciconia. Er gehört zur Familie Ciconiidae.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft