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Bruce Willis (*1955), amerikanischer Schauspieler. Mit seinen bemerkenswerten Darstellungen als Actionheld in der Die-Hard-Reihe (1987, 1990, 1995, 2007; Stirb langsam) oder Pulp Fiction (1994; Pulp Fiction) avancierte er zu einem der gefragtesten amerikanischen Schauspieler seiner Generation. Willis wurde am 19. März 1955 in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) als Sohn eines in Deutschland stationierten US-Soldaten geboren und wuchs ab 1957 nach der Rückkehr seiner Eltern in die USA in New Jersey auf. Während seiner Ausbildung am Montclair State College erhielt Willis Schauspielunterricht und feierte 1977 einen ersten Bühnenerfolg in der Off-Broadway-Produktion Heaven and Earth. In der Folge war er auch als Jeansmodel, Barkeeper und Musiker tätig und hatte erste kleinere Auftritte in Spielfilmen, z. B. in The First Deadly Sin (1980; Die erste Todsünde) und The Verdict (1982; The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit). 1984 feierte er am Broadway einen Erfolg in Sam Shepards Theaterstück Fool for Love. Einem größeren Publikum wurde er bekannt durch die Rolle des großspurigen Privatdetektivs David Addison in der Fernsehserie Moonlighting (1985-1989; Das Model und der Schnüffler) an der Seite von Cybill Shepherd. Ab 1987 erhielt Willis Spielfilmangebote, z. B. agierte er unter der Regie von Blake Edwards in den Komödien Blind Date (1987; Blind Date – Verabredung mit einer Unbekannten) an der Seite von Kim Basinger und Sunset (1988; Sunset – Dämmerung in Hollywood). Als harter Polizist John MacLane in dem Actionfilm Die Hard (1987; Stirb langsam, Fortsetzungen 1990, 1995 und 2007) erlangte er enorme Popularität; aber auch als Charakterdarsteller erntete er viel Lob bei den Kritikern, beispielsweise durch seine Rollen in Alan Rudolphs Kriminalfilm Mortal Thoughts (1991; Tödliche Gedanken), der Horrorkomödie Death Becomes Her (1992; Der Tod steht ihr gut) und Robert Bentons Komödie Nobody’s Fool (1994) an der Seite von Paul Newman. Einen überwältigenden Erfolg erzielte er mit der Hauptrolle in Quentin Tarantinos Kultfilm Pulp Fiction (1994). In diesem ungewöhnlich erzählten, aktionsreichen Kriminalfilm mit witzigen Dialogen und nonchalanter Gewaltdarstellung verkörperte Willis den kompromisslosen Boxer Butch Coolidge an der Seite von John Travolta, Harvey Keitel, Uma Thurman und Amanda Plummer. Es folgten u. a. Terry Gilliams Sciencefictionfilm 12 Monkeys (1995), Walter Hills Last Man Standing (1996), ein mit Westernelementen versehenes Remake von Akira Kurosawas Meisterwerk Yojimbo (Yojimbo – Der Leibwächter), Luc Bessons Sciencefictionfilm The Fifth Element (1997; Das fünfte Element), die bis dahin teuerste europäische Produktion, The Jackal (1997; Der Schakal) und Alan Rudolphs Breakfast of Champions (1999; Frühstück für Helden). Mit der zurückhaltend interpretierten Rolle eines Kinderpsychiaters in dem erfolgreichen Geisterthriller The Sixth Sense (1999; The Sixth Sense) und dem Thriller Unbreakable (2000; Unzerbrechlich) vollzog er eine Abkehr vom Image des Actionhelden. In Barry Levinsons turbulenter Gangsterkomödie Bandits (2001; Banditen) war Willis der Partner von Billy Bob Thornton und Cate Blanchett. Mit dem Kriegsfilm Tears of the Sun (2003; Tränen der Sonne) und der originellen Comicverfilmung Sin City (2005; Sin City) kehrte Willis zum angestammten Rollentypus des hartgesottenen Draufgängers zurück. An der Seite von Halle Berry brillierte er in dem Thriller Perfect Stranger (2007; Verführung einer Fremden) als charismatischer Werbefachmann, der unter Mordverdacht gerät. Bruce Willis war von 1987 bis 1998 mit der populären amerikanischen Filmschauspielerin Demi Moore, bekannt aus Filmen wie Indecent Proposal (1993; Ein unmoralisches Angebot) und Striptease (1996; Striptease), verheiratet.
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