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Windows Live® Suchergebnisse BankivahuhnEnzyklopädieartikel
Bankivahuhn, in Indien, China und auf dem Malaiischen Archipel beheimatetes Kammhuhn, eine der Stammformen des Haushuhnes. Bankivahähne messen einschließlich ihres knapp 30 Zentimeter langen Schwanzes etwa 70 Zentimeter, Hennen haben einen vergleichsweise kurzen Schwanz und werden ungefähr 45 Zentimeter lang. Das Gefieder des Hahnes ist rot, orange, braun und metallisch grün gefärbt; an Hals und Bürzel trägt er lange Schmuckfedern, die er während der Sommermauser nach der Paarungszeit ebenso wie die langen, auffälligen Schwanzfedern abwirft. Beim schlicht gefärbten Weibchen dominieren Brauntöne; sein Gefieder sieht vor und nach der Mauser gleich aus. Der Hahn trägt einen roten, fleischigen Kamm und rote Kehllappen, der Henne fehlt beides. Der Ruf des Bankivahahnes ist dem des Haushahnes sehr ähnlich. Bankivahühner bewohnen vielfältige Lebensräume – vom Regenwald bis zu trockener Buschvegetation. Sie ernähren sich sowohl pflanzlich, etwa von Samen und Gräsern, als auch von Kleintieren wie Würmern und Insekten. Sie sind schnelle, geschickte Flieger. Bankivahühner leben polygam: Ein Hahn lockt mehrere Hennen an, verteidigt sie gegen Rivalen und paart sich mit ihnen. Die Henne legt während der von März bis Mai dauernden Brutzeit zumeist fünf oder sechs Eier in eine versteckt gelegene Nestmulde und bebrütet sie drei Wochen; die Jungen sind Nestflüchter. Das Bankivahuhn wurde im 3. Jahrtausend v. Chr. zur Zeit der südasiatischen Induskultur domestiziert. Es ist jedoch nicht der einzige Vorfahr des Haushuhnes, das neuen genetischen Analysen zufolge auch auf das nahe verwandte indische Sonnerathuhn zurückgeht. Systematische Einordnung: Das Bankivahuhn heißt zoologisch Gallus gallus. Es gehört zur Familie Phasianidae. Das Sonnerathuhn heißt Gallus sonneratii.
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