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Windows Live® Suchergebnisse William CohenEnzyklopädieartikel
William Cohen (*1940), amerikanischer Politiker, Verteidigungsminister der USA (1997-2001). Cohen wurde am 28. August 1940 in Bangor (Maine) geboren. Nach Abschluss seines Jurastudiums arbeitete er von 1965 bis 1972 in einer Anwaltskanzlei in seiner Heimatstadt und war daneben in der Kommunalpolitik tätig. Von 1973 bis 1979 gehörte er dem US-Repräsentantenhaus an, und von 1979 bis 1997 vertrat er den Bundesstaat Maine im Senat. Als Mitglied des Streitkräfteausschusses des Senats (1979-1997) wirkte er führend an Gesetzentwürfen zur Umstrukturierung der amerikanischen Streitkräfte mit; als Mitglied des Sonderausschusses für Nachrichtendienste (1983-1991 und 1995-1997) war er Mitverfasser von Gesetzen zur Reform der Nachrichtendienste. Im Dezember 1996 nominierte Präsident Bill Clinton den gemäßigten Republikaner Cohen als Verteidigungsminister und löste damit sein Wahlkampfversprechen ein, in der Außen- und der Sicherheitspolitik enger mit den Republikanern zusammenzuarbeiten; am 22. Januar 1997 wurde Cohen vom Senat einstimmig bestätigt und am 24. Januar als Verteidigungsminister vereidigt. Wie sein Vorgänger William Perry zeigt sich Cohen zurückhaltend gegenüber Einsätzen amerikanischer Soldaten in Krisengebieten; auf der anderen Seite allerdings befürwortet er eine Aufrüstung der amerikanischen Streitkräfte, wohingegen Clinton zur Konsolidierung des Haushaltes eine Verringerung der Rüstungsausgaben anstrebt. Mit Bill Clintons Abschied aus dem Präsidentenamt im Januar 2001 endete auch Cohens Amtszeit als Verteidigungsminister der USA; sein Nachfolger unter Präsident George W. Bush wurde Donald Rumsfeld.
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