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  • Quinoa – Wikipedia

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  • Quinoa ein wertvolles Nahrungsmittel

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  • Quinoa

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Quinoa

Enzyklopädieartikel

Quinoa oder Reismelde, südamerikanische Kulturpflanze aus der Familie der Gänsefußgewächse. Die bis zu drei Meter hohe Pflanze hat wechselständige, am Rand gelappte Blätter, die Blüten stehen in dichten Blütenständen. Die ein bis zwei Millimeter großen Samen sind sehr proteinreich. Den Namen Reismelde erhielt die Pflanze aufgrund des reisähnlichen Geschmacks ihrer Körner. Quinoa stammt aus Bolivien, Peru und Ecuador. In präkolumbischer Zeit war die Pflanze in Südamerika ein wichtiges Nahrungsmittel. Heute wird Quinoa in Andenregionen über 3 500 Meter Höhe angebaut, wo keine Getreide gedeihen. Die Art kann auf sandigen Böden kultiviert werden und ist unempfindlich gegen Frost und Dürre. Quinoa eignet sich zur Herstellung von Teigwaren und für Müslis, zur Brotherstellung fügt man dem an Kleber armen Quinoamehl Weizenmehl zu.

Systematische Einordnung: Quinoa gehört in die Familie Chenopodiaceae. Die Art trägt den botanischen Namen Chenopodium quinoa.

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