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Riesenmuscheln

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RiesenmuschelRiesenmuschel

Riesenmuscheln, Familie der Blattkiemenmuscheln. Riesenmuscheln leben im Indopazifik, wo sie häufig Korallenriffe besiedeln. Sie sind nahe verwandt mit den von südeuropäischen Küsten bekannten Herzmuscheln. Riesenmuscheln sind Filtrierer, in deren Mantelrand oft einzellige Algen (Zooxanthellen) leben, die den Mantelsaum farbenprächtig aufleuchten lassen. Diese Algen werden von der Muschel ernährt und liefern ihr dafür Sauerstoff für die Atmung. Ein solches Zusammenleben mit gegenseitigem Vorteil wird als Symbiose bezeichnet. Die häufig über einen Meter messende Schale der Mördermuschel kann mehr als 200 Kilogramm wiegen und wurde früher oft als Wasch- oder Taufbecken eingesetzt. Mördermuscheln können zur tödlichen Falle werden, wenn sich ein Taucher mit seinem Bein darin verfängt.

Systematische Einordnung: Riesenmuscheln bilden die Familie Tridacnidae der Ordnung Eulamellibranchia. Die Mördermuschel heißt zoologisch Tridacna gigas.

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