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Windows Live® Suchergebnisse Felix WankelEnzyklopädieartikel
Felix Wankel (1902-1988), deutscher Erfinder und Konstrukteur von Verbrennungsmotoren. Wankel wurde am 13. August 1902 in Lahr im Schwarzwald geboren und begann etwa Mitte der zwanziger Jahre sich intensiv mit der Konstruktion von Rotationskolbenmotoren zu befassen. 1933 meldete er einen Drehkolbenmotor (abgekürzt: DKM) zum Patent an, das ihm 1936 zuerkannt wurde. In den darauf folgenden Jahren beschäftigte sich Wankel mit der Entwicklung von verschiedenen technischen Maschinen (z. B. Drehkolbenpumpen, Drehkolbenverdichter), die auf dem Prinzip des Drehkolbens beruhten. Zu Beginn der fünfziger Jahre interessierte man sich bei den NSU Motorenwerke AG für den von Wankel entwickelten DKM. Es kam u. a. zu einer Zusammenarbeit mit Walter Froede, dem Chef des Motorradrennteams von NSU. Zusammen mit NSU entwickelte Wankel den DKM weiter und man beschloss die Konstruktion eines Kreiskolbenmotors (abgekürzt: KKM). Im Februar 1957 lief der erste Prototyp mit einem DKM, ein Prototyp mit einem KKM lief im Juli des darauf folgenden Jahres. Nach langem Zögern wurde auf der internationalen Automobilausstellung (IAA) 1963 das erste Serienauto mit einem Wankel-Kreiskolbenmotor vorgestellt: es handelte sich dabei um den NSU Spider. 1967 folgte der NSU Ro 80, der bis 1977 serienmäßig gebaut wurde. Heute werden Wankelmotoren überwiegend von japanischen Automobilherstellern verwendet. Felix Wankel erhielt 1969 den Ehrendoktortitel von der Technischen Universität München. Er verstarb am 9. Oktober 1988 in Lindau am Bodensee. Siehe auch Kraftfahrzeug
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