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Windows Live® Suchergebnisse Deutsche Angestellten-GewerkschaftEnzyklopädieartikel
Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG), Arbeitnehmerorganisation für Beschäftigte im Angestelltenverhältnis aller Branchen in der Bundesrepublik Deutschland, 2001 aufgelöst und in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aufgegangen. Die DAG wurde im April 1949 als Interessenvertretung der Angestellten in den drei westlichen Besatzungszonen bzw. der Bundesrepublik Deutschland in Stuttgart gegründet. Sie war eine vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) unabhängige Gewerkschaft, stand sogar in Konkurrenz zu ihm, da sich die Wirkungsbereiche der DBG-Gewerkschaften und der DAG vielfach überschnitten. Die DAG war in eine Reihe von Berufsgruppen gegliedert, darunter die Bundesberufsgruppe Kunst und Medien der DAG, die Vereinigung Cockpit e.V. (VC), der Verband Deutscher Flugleiter e.V. (VDF), der Verband Deutscher Flugsicherungs-Techniker und -Ingenieure e.V. (FTI), der Bund Deutscher Fußball-Lehrer e.V. (BDFL) und der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP). Im November 1999 stimmte ein Sonderkongress der DAG der Fusion mit den Gewerkschaften ÖTV, HBV, der DPG und IG Medien zur Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) grundsätzlich zu. Im März 2001 vollzog die DAG formell ihre Selbstauflösung und konstituierte sich zusammen mit den vier anderen Fusionsgewerkschaften als ver.di neu. Mit dieser Fusion kam die DAG bzw. ihre Mitglieder unter das Dach des DGB. Die Mitgliederzahl der DAG betrug zuletzt etwa 450 000.
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