![]() |
Windows Live® Suchergebnisse
Windows Live® Suchergebnisse Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und VerkehrEnzyklopädieartikel
Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV), Arbeitnehmerorganisation für Beschäftigte in staatlichen Betrieben und Behörden auf allen staatlichen Verwaltungsebenen in der Bundesrepublik Deutschland, 2001 aufgelöst und in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgegangen. Vorläuferverbände der ÖTV waren der „Verband der Arbeiter in Gasanstalten, auf Holz- und Kohleplätzen und sonstiger Arbeitsleute” aus dem Jahr 1896, der nach mehreren Namensänderungen seit dem Juni 1906 „Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter” hieß, und der seit dem 1. Januar 1897 existierende „Zentralverband der Handels-, Transport- und Verkehrsarbeiter Deutschlands”, der ab 1923 den Namen „Deutscher Verkehrsbund” führte. Nach dem Verbot aller freien Gewerkschaften während des Dritten Reiches wurde im Januar 1949 für Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst in Stuttgart die „Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr” gegründet. Noch im selben Jahr gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Im November 1999 stimmte ein Sonderkongress der ÖTV grundsätzlich der Fusion mit den vier Gewerkschaften DAG, HBV, DPG und IG Medien zur Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu. Im März 2001 stimmte sie mit großer Mehrheit ihrer Selbstauflösung zu und konstituierte sich zusammen mit den vier anderen Gewerkschaften, die sich ebenfalls formell aufgelöst hatten, als ver.di neu. Vorsitzender der neuen Dienstleistungsgewerkschaft wurde Frank Bsirske, der seit November 2000 als Nachfolger von Herbert Mai die ÖTV geführt hatte. Mit zuletzt etwa 1,48 Millionen Mitgliedern stellte die ÖTV rund die Hälfte der ver.di-Mitglieder.
© 1993-2008 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. |
© 2008 Microsoft
![]() ![]() |