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Windows Live® Suchergebnisse Industriegewerkschaft Bergbau und EnergieEnzyklopädieartikel
Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (IGBE), ehemalige Arbeitnehmerorganisation für Beschäftigte im Bergbau in der Bundesrepublik Deutschland. Die IGBE war bis 1997 eine der Mitgliedsgewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes; sie fusionierte im Oktober 1997 mit der Industriegewerkschaft Chemie - Papier - Keramik und mit der Gewerkschaft Leder zur IG Bergbau, Chemie, Energie. Der Sitz des Hauptvorstandes der IGBE war in Bochum, letzter Vorsitzender war Hans Berger; die Mitgliederzahl betrug Ende 1996 circa 340 000. Der Streik der Bergarbeiter im Mai 1889 im Ruhrgebiet führte zur Bildung einer Bergarbeitergewerkschaft am 18. August 1889 in Dortmund-Dorstfeld: 200 Delegierte von 66 Zechen und 44 Knappenvereinen gründeten den Verband zur Wahrung und Förderung der bergmännischen Interessen in Rheinland und Westfalen; 1890 entstand dann der reichsweite Verband deutscher Bergleute, von dem sich 1894 der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter Deutschlands abspaltete. 1902 entstand im Ruhrgebiet neben diesen beiden Verbänden noch eine polnische Bergarbeitergewerkschaft und als vierter Verband der liberale Gewerkverein der Bergarbeiter. Nach der Zerschlagung der Gewerkschaftsbewegung im Dritten Reich am 2. Mai 1933 wurde die Bergarbeitergewerkschaft am 8. Dezember 1946 in Herne als Industrieverband Bergbau, zunächst nur für die britische Zone, neu gegründet. Ende 1948 und 1949 schlossen sich die gewerkschaftlich organisierten Bergleute der drei Westzonen zur IG Bergbau zusammen; 1966 traten auch der Bergarbeiterverband das Saarlandes, das 1957 in die Bundesrepublik Deutschland eingegliedert wurde, der Einheitsgewerkschaft IG Bergbau bei.
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