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  • Fritz Straßmann

    Fritz Straßmann wurde 1902 in Boppard als neuntes (letztes) Kind eines mittleren Gerichtsbeamten geboren . 1908 bis 1911 Volksschule in Düsseldorf

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Fritz Strassmann

Enzyklopädieartikel

Fritz Strassmann (1902-1980), deutscher Chemiker. Strassmann wurde am 22. Februar 1902 in Boppard (nahe Koblenz) geboren. Er studierte Chemie in Hannover und war ab 1935 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) in Berlin-Dahlem und übernahm 1946 eine ordentliche Professur für Anorganische und Kernchemie an der Universität Mainz. Strassmann beschäftigte sich in seiner wissenschaftlichen Laufbahn u. a. mit künstlichen Radionukliden. So handeln seine Arbeiten beispielsweise über die Darstellung künstlicher radioaktiver Isotope von Uran und Thorium, über die Spaltprodukte des Urans und über Methoden zur geologischen Altersbestimmung. Am KWI in Berlin war Strassmann Mitarbeiter von Otto Hahn. Zusammen entdeckten sie 1938 die Spaltung des Urankerns durch Neutronenbeschuss. Für diese Arbeiten erhielten Hahn und Strassmann gemeinsam mit Lise Meitner 1966 den Enrico-Fermi-Preis. Fritz Strassmann starb im Alter von 78 Jahren am 22. April 1980 in Mainz.

Siehe auch Radioaktivität; Kernenergie

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