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Acrolein

Enzyklopädieartikel

Acrolein, in der Chemie gebräuchliche Bezeichnung für den Aldehyd der Acrylsäure. Acrolein, dessen systematischer Name Propenal lautet, ist der einfachste ungesättigte Aldehyd und hat die Strukturformel H2C9CH8CHO. Bei dieser organischen Verbindung handelt es sich um eine farblose, brennbare, sehr giftige Flüssigkeit mit stechendem Geruch, die bei 52 °C siedet. Auf Grund der Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung, die mit der Carbonylfunktion konjugiert ist, ist Acrolein sehr reaktiv und neigt im reinen Zustand zu spontaner Polymerisation (siehe Polymer). Technisch wird Acrolein durch katalytische Oxidation von Propen hergestellt. Es entsteht aber auch in kleinen Mengen bei jeder Verbrennung und ist beispielsweise Ursache für den markanten Geruch von überhitztem Speisefett. In der chemischen Industrie dient Acrolein als vielseitiger, reaktiver Baustein in der organischen Synthese und zur Herstellung von Acrylsäure.

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