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Windows Live® Suchergebnisse AcrylsäureEnzyklopädieartikel
Acrylsäure, in der Chemie gängiger Trivialname für die Propensäure, H2C9CH8COOH. Bei dieser organischen Verbindung handelt es sich um eine stechend riechende, ätzende, brennbare und farblose Flüssigkeit, die bei 142 °C siedet. Acrylsäure stellt die einfachste ungesättigte Carbonsäure dar, ihre Salze und Ester heißen Acrylate. Technisch lässt sich diese Säure u. a. durch katalytische Oxidation von Propen oder Hydrolyse von Acrolein gewinnen. Auf Grund der Doppelbindung ist Acrylsäure – ebenso wie die von ihr abgeleiteten Verbindungen – ein sehr reaktiver Stoff. Ihre Hauptreaktion ist dabei die Polymerisation (siehe Polymere), wobei die entstehenden Polyacrylate häufig transparent, aber spröde sind. Sie können zur gezielten Einstellung ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften mit anderen Polymerbausteinen verknüpft werden (Copolymerisation). So ist Acrylsäure u. a. Ausgangsstoff für lichtdurchlässige Kunststoffe, Lacke, elastische Harze und Klebstoffe. Siehe auch Acrylnitril; Acrylharze
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