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Windows Live® Suchergebnisse AphrodisiakaEnzyklopädieartikel
Aphrodisiaka, Mittel, die den menschlichen Geschlechtstrieb und die Potenz steigern sollen, z. B. manche Gewürze, aus Tieren wie der Spanischen Fliege gewonnene Stoffe, Alkohol oder bestimmte Hormone; außerdem Bezeichnung für Substanzen, welche die Paarungsbereitschaft bei Tieren fördern. Der Begriff Aphrodisiaka (Einzahl: Aphrodisiakum) ist vom Namen der griechischen Liebesgöttin Aphrodite abgeleitet. Viele Mittel werden für Aphrodisiaka gehalten, deren Wirkung jedoch eher auf dem Glauben an einen Liebestrank und an die Tradition als auf nachweisbaren Wirksubstanzen beruht. Oft gelten Zubereitungen aus tierischen Organen wie Tigerknochen und -hoden vor allem in fernöstlichen Kulturen traditionell als besonders wirksame, die Potenz stärkende Mittel, was den Niedergang bestimmter Tierarten weiter beschleunigt (siehe Traditionelle Chinesische Medizin). In der Zoologie werden Pheromone und andere Substanzen, welche die Kopulationsbereitschaft fördern (insbesondere bei Insekten), als Aphrodisiaka bezeichnet. Monarchschmetterlinge nehmen z. B. von Futterpflanzen ein giftiges Alkaloid auf, das ihnen einerseits Schutz gegen Fressfeinde bietet. Männliche Falter wandeln es außerdem in das Aphrodisiakum Danaidon um, das sie über Haarpinsel am Hinterleib absondern und dessen Vorhandensein für die Paarungsbereitschaft der Weibchen unerlässlich ist.
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