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  • Willkommen in der Asmat Art Galerie

    Kunst und Kultur aus der Asmat Region auf der indonesischen Westhälfte von Neuguinea.

  • Asmat – Wikipedia

    Die Asmat sind ein Naturvolk mit ca. 60.000 Angehörigen, das im Süden der indonesischen Insel Neuguinea (Provinz Irian Jaya) ein Gebiet von der Größe Belgiens bewohnt, das sich ...

  • Asmat-Was ist Asmat

    Was ist Asmat? Asmat liegt im Süden von Irian Jaya und ist seit 1963 Teil des Inselstaates Indonesien. Asmat hat etwa die Größe Belgiens.

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Asmat

Enzyklopädieartikel

Asmat, in der gleichnamigen Landschaft im Süden von Papua ansässige Ethnie mit etwa 40 000 Angehörigen. Der Name Asmat bedeutet in ihrer Sprache u. a. „Baummenschen” (As-asmat) und bezieht sich auf traditionelle religiöse Vorstellungen, denen zufolge ein Kulturheros in mythischer Urzeit die ersten Asmat aus einem Baum schnitzte. In diesem religiösen Zusammenhang stehen auch die kunstvoll aus Mangrovenholz geschnitzten, bis zu acht Meter hohen Ahnenpfähle (mbis). Durch sie werden auf künstlerische Weise die den traditionellen Glaubensvorstellungen entsprechenden engen Beziehungen zwischen Mensch und Baum sowie Leben und Tod dargestellt, sie bilden zugleich Fruchtbarkeitssymbole sowie Mahnmale an die verstorbenen Ahnen. In diesem religiös-philosophischen Zusammenhang müssen auch die noch im 20. Jahrhundert von den Asmat praktizierte rituelle Kopfjagd sowie der ausgeprägte Schädelkult gesehen werden. Gemäß der traditionellen Religion wird Fruchtbarkeit, die Entstehung neuen Lebens und der Abschied der Seelen der Verstorbenen in das Reich der Ahnen nur durch einen bewussten Akt der Tötung ermöglicht. Die von der niederländischen Kolonialregierung verbotene Kopfjagd bildete durch ihre Verbundenheit in Religion und Lebenszyklus einen essentiellen Teil der Kultur der Asmat, die bis in die fünfziger Jahre relativ unbeeinflusst von westlichen Kulturkontakten blieben.

Wirtschaftliche Grundlage der Asmat bilden der Küsten- und Süßwasserfischfang, das wichtigste Nahrungsmittel wird aus dem Mark der wild wachsenden Sagopalme gewonnen. Die bis zu 2 000 Menschen fassenden Dörfer bilden politisch und wirtschaftlich autonome Einheiten, die patrilinearen Clangruppen eines Dorfes siedeln jeweils zusammen in einem Teil des Dorfes. Eine bedeutende Stellung im sozioreligiösen Bereich nehmen die riesigen Kulthäuser der Männer der einzelnen Clans ein.

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