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Bose-Einstein-Statistik

Enzyklopädieartikel

Bose-Einstein-Statistik, Bezeichnung für eine Quantenstatistik, die für eine hinreichend dichte Ansammlung von Bosonen gilt. Bosonen sind Elementarteilchen, wie z. B. Photonen, welche nicht dem Pauli-Prinzip gehorchen, d. h. beliebig viele Teilchen denselben Energiezustand einnehmen können.

Die Bose-Einstein-Statistik steht somit im Gegensatz zur Fermi-Dirac-Statistik, welche für eine hinreichend dichte Ansammlung von Fermionen gilt, wie z. B. Elektronen und Protonen, welche dem Pauli-Prinzip gehorchen. Bei hinreichend verdünnten Systemen von Bosonen oder Fermionen gehen beide Statistiken in die Maxwell-Boltzmann-Statistik über.

Die Bose-Einstein-Statistik lautet

Dabei ist kB die Boltzmann-Konstante, T die Temperatur in Kelvin, µ das chemische Potential und N die Teilchenzahl.

Sie drückt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit man ein Boson im n-ten energetischen Zustand findet. Anhand dieser Wahrscheinlichkeitsverteilung können z. B. die mittlere Anregung

oder die mittlere Energie
eines Systems aus Bosonen bestimmt werden.

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