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Walter Bruch

Enzyklopädieartikel

Walter Bruch (1908-1990), deutscher Erfinder und Ingenieur, der an der technischen Entwicklung des Fernsehens maßgeblich beteiligt war.

Walter Bruch wurde am 2. März 1908 in Neustadt an der Weinstraße geboren. 1930 veröffentlichte er eine Bastelanleitung für einen Fernseher. Während der Übertragung der Olympischen Spiele 1936 war er als Kameramann tätig: Mit einer „Ikonoskop-Kamera” aufgenommen, wurden die Bilder in 28 Berliner Fernsehstuben übertragen. Später widmete sich Bruch der Entwicklung des Farbfernsehens. 1963 wurde ihm das Patent für sein Farbfernsehverfahren PAL (Phase Alternation Line) zugesprochen. Dieses System wurde in vielen Ländern (u. a. USA, Japan) eingeführt, 1967 in Deutschland. Walter Bruch starb am 5. Mai 1990 in Hannover.

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