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Phil Collins

Enzyklopädieartikel

Phil Collins, eigentlich Philip Collins, (*1951), englischer Rockmusiker; Schlagzeuger, Sänger und Komponist. Neben seinem Engagement bei Genesis (1970-1996) ist er seit Anfang der achtziger Jahre einer der erfolgreichsten Komponisten eingängiger Popsongs.

Collins wurde am 31. Januar 1951 in London-Chiswick geboren. Seine Karriere begann er 1964 als Kinderschauspieler, ehe er sich im Alter von 17 Jahren professionell der Musik zuwandte. Ab 1970 spielte er als Schlagzeuger bei Genesis (zuerst auf dem Album Nursery Cryme, 1972). Als Peter Gabriel 1974 seine Funktion als Leadsänger von Genesis aufgab, übernahm Collins diese Aufgabe (ab dem Album A Trick of the Tail, 1975). Mit der Gruppe Brand X spielte er daneben auch Jazzrock.

1981 startete Collins seine Solokarriere, ohne seine Position bei Genesis aufzugeben. Sein erstes Album Face Value (1981) bot sogleich den großen Hit In the Air Tonight. Im nachfolgenden Jahr 1982 erschien bereits die nächste LP, Hello I Must Be Going (1982), die stilistisch der ersten ähnelte. Romantische Balladen und Rocksongs (Against All Odds, 1984; Sussudio, 1985; Don’t Lose My Number, 1985; Easy Lover, 1985) machten Collins zu einem der erfolgreichsten Musiker der achtziger Jahre. Der Hit Sussudio (1985) stammt aus Collins’ drittem Album No Jacket Required (1985). Es folgten … But Seriously (1989), Serious Hits … Live! (1990), Both Sides (1993), Dance into the Light (1996), A Hot Night in Paris (1999) und Testify (2002). 1996 beendete Phil Collins sein Engagement bei Genesis. Zu der Kriminalkomödie Buster (1988; Buster), in der er auch die Hauptrolle spielte, schrieb er die Songs zu dem Soundtrack. Für den Filmsong You’ll Be in my Heart aus dem Walt-Disney-Trickfilm Tarzan (1999; Tarzan) wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. Eine ausgedehnte Abschiedstournee 2004 markierte das Ende seiner Bühnenkarriere.

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