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Darmpolyp

Enzyklopädieartikel

Darmpolyp, primär gutartiger, aus der Darmschleimhaut hervorgehender und in das Lumen (die lichte Weite) wachsender, gestielter oder breitbasig aufsitzender Polyp.

Polypen können einzeln, zu mehreren oder massenhaft als Polypose (Polyposis) vorkommen. Am häufigsten treten sie im untersten Teil des Dickdarmes und im Mastdarm (Rektum) auf. Sie können Blutungen, Schleimabsonderungen und Schmerzen verursachen, werden aber oft erst bei Vorsorgeuntersuchungen gefunden, die ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig stattfinden sollten. Bestimmte Arten von Darmpolypen können zu einem bösartigen Krebs entarten. Deshalb muss jeder Polyp des Darmtraktes vollständig entfernt und mikroskopisch-histologisch untersucht werden. Wie US-amerikanische Forscher 2003 im New England Journal of Medicine berichteten, ließen die Ergebnisse einer Studie darauf schließen, dass eine tägliche Dosis Acetylsalicylsäure die Bildung von Darmpolypen verringert.

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